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Willkommen beim Grün-Gold-Club!

Warm up für die Meisterschaften - GGC Nachwuchs räumt beim Jugendwochenende in Norderstedt ab Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Montag, 30. Januar 2012

Daniel Dingis und Natalia Velikina haben in der Junioren II D Standard an beiden Tagen jeweils 2-mal
den ersten Platz belegt. Dazu gesellten sich noch zwei Siege in der Junioren II B Latein. Also maximale
Ausbeute.

Davil Keil und und Carina Kunkel haben zwei Turniere der Junioren II C Latein gewonnen und bei zwei
anderen Turnieren dieser Startklasse jeweils den fünften Platz belegt.


Alexander Beuss und Viktoria Steinbild haben vier Turniere der Jugend C Latein gewonnen.


Eine super Leistung - Herzlichen Glückwunsch und die Meisterschaften können kommen!

 
Presse zum zweiten Bundesliga-Turnier der Saison Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 30. Januar 2012
Grün-Gold-Club nicht ganz im Soll
Sieg mit fünf statt sieben Einsen
 
Von Ruth Gerbracht Bremerhaven. Der Trainer des Grün-Gold-Club Bremen nahm die Siegerurkunde entgegen und marschierte mit steinerner Miene Richtung Ausgang. Fast hätte man meinen können, seine Lateinformation wäre beim zweiten Bundesligaturnier der Saison als Verlierer vom Parkett gegangen, so sauer gab sich Roberto Albanese kurz nach Mitternacht in der Bremerhavener Stadthalle. "Wenn man mit allen Einsen gewinnen will, dürfen solche Fehler nicht passieren", polterte Albanese. Es war Kritik auf hohem Niveau. Schließlich spricht auch ein Sieg mit fünf von sieben möglichen Einsen für einen souveränen Erfolg. Zwei kleine Ausrutscher in einem ansonsten tänzerisch eleganten und ausdrucksvollen Finaldurchgang ihrer Choreografie "Blast" kosteten die Grün-Gold-Formation zwei Einsen, die an den Verfolger, der FG Aachen/Düsseldorf, gingen. Für einen ehrgeizigen und strengen Trainer mit großen Zielen zu wenig. Zumal Albanese seine Tänzer vor dem Finale noch einmal intensiv beschworen hatte, vor allem mentale Stärke auf dem Parkett zu zeigen. "Doch sie waren heute Abend nicht konzentriert genug. So entstehen dann Fehler."
Trotz der heftigen Reaktion des Grün-Gold-Trainers - an der Dominanz der Bremer Lateinformation gab es auch beim zweiten Ligaturnier keinerlei Zweifel. Ihr tänzerisches Niveau ist nur schwer von der Konkurrenz einzuholen, das war auch in Bremerhaven offensichtlich. Zumal auch der bisherige Zweite der Liga, die Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf, Federn lassen musste. Das Team von Trainer Oliver Seefeld tanzte sich in Bremerhaven zwar erneut auf den zweiten Platz, musste jedoch zwei Dreien in seiner Wertung hinnehmen. Das hatte vor allem mit der starken Leistung des Dritten, dem TSZ Velbert, zu tun. Die Formation von Trainerin Astrid Kallrath präsentierte sich in beiden Durchgängen stärker als noch zwei Wochen zuvor beim Turnier in Bremen. Es war eine Ansage an den Konkurrenten aus dem eigenen Bundesland im Kampf um Platz zwei, der die Fahrkarte für die Europameisterschaft Anfang Mai in Wien sein könnte.
Eine klare Botschaft an die Konkurrenten auf den hinteren Plätzen hat in Bremerhaven mal wieder das B-Team des Grün-Gold-Club abgegeben. Die Mannschaft von Trainerin Uta Albanese tanzte ein hinreißendes Finale - tänzerisch und emotional außergewöhnlich präsent. Mit dieser Leistung festigten die Bremer ihren vierten Rang, den sie - sollten sie weiterhin so stark tanzen - auf jeden Fall halten müssten. Doch was so leicht aussah, war auch beim B-Team an diesem Abend harte Arbeit. Nach der Stellprobe herrschte Unzufriedenheit bei Uta Albanese. Auch sie kritisierte eine "zu lasche Einstellung" bei ihrer Mannschaft und nahm die Formation "richtig in die Mangel." Mit Erfolg, wie das Ergebnis am Ende bewies. Das B-Team nahm die deutlichen Worte seiner Trainerin nicht übel, im Gegenteil. Sie bescheinigten Uta Albanese "außergewöhnliche Fähigkeiten", eine Mannschaft optimal einzustellen. "Uta hat ein großartiges Gespür dafür, was zu tun ist. Sie hat uns perfekt vorbereitet", lobte Tänzer Christopher Voigt seine Trainerin. Am Ende also doch noch ein versöhnlicher Abschluss für alle Bremer, auch für den Sieger, das Grün-Gold-A-Team.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 22 Datum: 30.01.2012
 
1. Bundesliga Formationen Latein in Bremerhaven - 1. und 4. Platz für unsere Teams Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Samstag, 28. Januar 2012

Unser A Team war auch in Bremerhaven das Maß aller Dinge. Wie schon vor zwei Wochen gewannen sie das zweite Aufeinandertreffen der acht besten Lateinformationen Deutschlands souverän. Unser B Team zeigte ebenfalls eine starke Leistung und wurde dafür wieder mit dem vierten Platz dafür belohnt.


1. Grün-Gold Club Bremen A 1112211
2. FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A 3321122
3. TSZ Velbert A 2233333
4. Grün-Gold Club Bremen B 4444455
5. TSG Quirinus Neuss A 6555566
6. TSG Bremerhaven A 5666644
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7. TSC Brühl im BTV 1879 A 7777887
8. TTH Dorsten A 8888778

 
Formationen Regionalliga Nord Latein - 2. Saisonturnier in Berlin Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Sonntag, 22. Januar 2012

Nur eine Woche nach dem Ligaauftakt bei uns, trafen sich die neun Lateinformationen der Regionalliga Nord in der Bundeshauptstadt. Wie schon vor einer Woche landeten unsere beiden Teams wieder auf den Plätzen 5 ( C-Team ) und 7 ( D-Team ). Gewonnen hat das Turnier das A Team aus Buchholz.


1. TSK Buchholz A 11111
2. TCH Oldenburg A 32432
3. 1. Latein Team Kiel A 23255
4. TSC Walsrode A 44323
5. GGC Bremen C 56544
6. TSC Hansa Syke A 65666
7. GGC Bremen D 77787
8. OTK Schwarz-Weiß Berlin A 89878
9. TSC Norden A 98999

 
DTV Rangsliste S Standard in Glinde Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Sonntag, 22. Januar 2012
Zwei GGC Paare gingen gestern beim Ranglistenturnier in Glinde an den Start. Benjamin Schulze und Sandra Rebentrost schafften den Sprung in die erste Zwischenrunde und belegten dort den 24. Platz. Dennis Ciomber und Franziska Wetjen erreichten den 30. Platz.
 
Résumée zum Formationswochenende Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 16. Januar 2012
Ein tolles, wenn auch anstrengendes Formationswochenende liegt hinter uns. Als Résumée kann man sagen, es war ein Erfolg, nicht nur, was die sportlichen Ergebnisse anbelangt, sondern auch, was die Organisation und die Arbeit hinter den Kulissen sowie den Zuschauerzuspruch angeht. Einmal mehr hat Malte Domsky bewiesen, dass er hervorragend vorbereitet war und der Ablauf reibungslos verlief. Ihm und allen Helfern ganz herzlichen Dank! Diese Veranstaltung ist mittlerweile vom zeitlichen und organisatorischen Aufwand mit einer Deutschen Meisterschaft gleichzusetzen und ist ohne ein erhebliches Maß an Solidarität der Mitglieder nicht zu bewältigen. Es heißt daher für alle: anpacken, helfen, auch wenn man eigentlich gern am Wochenende nur noch auf’s Sofa möchte.  

Für die sportlichen Erfolge sind natürlich in erster Linie die Aktiven und die Trainer verantwortlich, aber ohne die Arbeit des Vorstands im Hintergrund wären sie  auch nicht möglich. Das sollten alle im „Hinterkopf“ haben, die meinen, sie würden ja mit dem Sport schon genügend leisten. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: die sportlichen Erfolge werden von allen anerkannt, bejubelt, wenn sie eintreten, wenn sie nicht so wie erwartet ausfallen, wird das auch mitgefühlt und –getragen. Wir sollten uns in der heutigen Zeit der „Einzelkämpfer“ und Singles darauf besinnen, dass eine Gemeinschaft wie z. B. der Grün-Gold-Club Bremen e.V. uns stark machen kann – insbesondere, was einen Mannschaftssport wie das Formationstanzen anbelangt. Gemeinsam – alle zusammen – sind wir stark, allein ist mancher schon verloren. 
 

Sehr schön war auch beim Show-Auftritt von Daniel Dingis und Natalia (Natascha) Velikina zu sehen, dass die Nachwuchsarbeit im Einzeltanzen Früchte trägt. Hoffen wir, dass die beiden noch Gelegenheit haben ihr Können zu zeigen und – das ist ja in dem Alter durchaus ein kleines Problem – dass die Wachstumsschübe bei beiden gleichzeitig erfolgen … Auch hier gilt, dass die Zusammenarbeit mit dem Paar, den Trainern, dem Vorstand und – aufgrund des jugendlichen Alters der beiden – der Eltern funktionieren muß, sonst ist das nicht zu schaffen
 

Arbeiten wir also weiter daran und freuen wir uns auf das Jubiläums-Formationswochenende – 25 Jahre! – im nächsten Jahr!
 
Standardergebnis Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 16. Januar 2012
Carsten Kanning berichtet:

Standard-Turnierergebnis vom Wochenende 14./15. Januar 2012

Norderstedt

Beim Turnier der Klasse Senioren IIC Standard, das im Rahmen des Norddeutschen Tanzmarathons am 15.01.2012 beim TTC Savoy in Norderstedt ausgetragen wurde, erreichten Heike und Frank Eickel in einem Feld von 9 Paaren die Endrunde und ertanzte sich den 5. Platz.

 
Presse-Echo - 1. Bundesliga Latein Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 16. Januar 2012
Alles wieder in der Reihe
Das Grün-Gold-Team von Trainer Roberto Albanese überzeugt zum Bundesligaauftakt mit allen Einsen
 
Der Bundesligaauftakt konnte für den Deutschen Meister nicht besser laufen. Die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club gewann das erste Turnier souverän mit allen Einsen. Dabei hatte die Mannschaft noch 20 Minuten vor Turnierbeginn mit personellen Umstellungen zu kämpfen - ließ sich davon allerdings dank der tollen Leistung von Lisa Magerkurth nicht aus dem Konzept bringen.
Von RUTH GERBRACHT Bremen. Die Tränen flossen in Strömen - bei Mannschaft und Trainer. Diesmal allerdings waren es Tränen der Erleichterung, Freudentränen darüber, die Tanzsportwelt der Lateinformationen wieder zurechtgerückt zu haben. Nach einem grandiosen Finale gewann die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club den Bundesligaauftakt am Sonnabend in Halle sieben souverän mit allen Einsen. Vorbei die Enttäuschung über das mäßige Abschneiden bei der Weltmeisterschaft, vorbei alle Zweifel und Diskussionen, womöglich auf dem falschen Weg zu sein. "Es fühlt sich heute an wie eine gewonnene Weltmeisterschaft", sagt Tänzer Thomas Postera und ringt nach Luft. Trotz eines grippalen Infekts wollte er dabei sein, wenn es darum geht, die WM-Schmach vergessen zu lassen.
Der große Konkurrent, die Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf, immerhin in Litauen bei der WM noch vor den Bremern mit Bronze dekoriert, wurde eindeutiger Zweiter. An diesem Abend war es ihnen aber nicht gelungen, an die Leistung der Gastgeber hereinzukommen. "Wir haben heute zu viele Fehler gemacht", gab Aachens Co-Trainer Bernd Waldschmitt zu. Dem TSZ Velbert blieb damit Platz drei. Auch ihnen unterliefen im Finale einige Patzer, die eine bessere Platzierung verhinderten Groß war dagegen der Jubel beim Bremer B-Team. Nachdem die Mannschaft von Trainerin Uta Albanese bei der Deutschen Meisterschaft das Finale noch knapp verpasst hatte, gelang ihnen am Sonnabend unter dem Jubel der 1500 Zuschauer Platz vier, ein Rang besser als bei der DM. (siehe auch unten stehenden Text).
Die größten Emotionen durchlebte an diesem Abend wohl der Trainer des Bremer A-Teams, Roberto Albanese. Vor Wettkampfbeginn gab er sich noch relativ gelassen. "Jetzt kann ich sowieso nicht mehr eingreifen." Aber am Ende eines strapaziösen Wettkampfes sprudelten Tränen und Worte zeitgleich aus ihm heraus. Immer wieder war in den letzten Wochen diskutiert worden, ob seine Philosophie des Formationstanzens die richtige sei. "Ich bin so glücklich, dass wir heute belohnt wurden. Für unseren Weg, den wir verfolgen", sagt Roberto Albanese. Er hatte seine schwierige und rasante Choreografie "Blast" vor dem Bundesligaauftakt ein wenig überarbeitet, einige Bilder klarer strukturiert und noch durchgängiger gemacht, was den Schwierigkeitsgrad und die Eleganz dieser schnellen Darbietung noch mehr betont.
Das Wichtigste für den Bremer Trainer ist jedoch das Paartanzen - zusammengefügt in einer Mannschaft. "So verstehe ich Formationstanzen", betonte ein vom Erfolg aufgewühlter Trainer. "Wenn ich gute Einzeltanzpaare habe, dann darf ich das in einer Formation doch nicht komplett ignorieren. Stattdessen müssen für mich die Paare zusammen tanzen und das in einem großen Miteinander." Dieser Philosophie will Roberto Albanese auch weiterhin treu bleiben, und die eindeutige Wertung am Sonnabend habe schließlich auch bestätigt, dass "ich nicht so falsch liegen kann. Und ich verspreche, wir werden noch besser." Das eindeutige Ergebnis täuscht allerdings eine Leichtigkeit vor, die es so bei der Bremer Lateinformation an diesem Abend nicht gegeben hat. Nach dem Einmarsch erwischte es eine der ausdrucksstärksten Tänzerinnen im Team. Inga Jörns litt aus heiterem Himmel unter starken Kreislaufproblemen. Ein Turnierauftritt war undenkbar. Genau zwanzig Minuten blieben dem Trainergespann Roberto Albanese und Sven Emmrich bis zum Vorrundenauftakt, personelle Umstellungen vorzunehmen. Der Ersatz stand zwar bereit, allerdings nicht für die benötigte Position. Lisa Magerkurth überlegte nicht lange, ließ sich kurz einweisen und traute sich, an einer für sie völlig unbekannten Stelle zu tanzen. "Das machen nicht viele. Das ist einfach großartig", lobte Sven Emmrich die 20-Jährige. Für die Zuschauer war der personelle Umbau gar nicht sichtbar, denn Lisa Magerkurth glänzte auch auf ihrer neuen Tanzposition.
So sportlich stabil die Bremer Mannschaft sich beim ersten Bundesligaturnier auch präsentierte, es bedurfte im Vorfeld doch eine Menge psychologischer Aufbauarbeit."Bei den meisten hat es eine Woche gedauert, um über die WM wegzukommen", erzählt Thomas Friedrich. Es sei viel diskutiert worden, doch spätestens am Silvestertag sei es wieder aufwärts gegangen. Aber so einfach lässt sich das nötige Selbstbewusstsein nicht wieder rekrutieren. Dementsprechend zeigte die Lateinformation in der Vorrunde eine saubere, aber noch verhaltene Vorstellung. Immerhin waren sie so gut, dass die Wertungsrichter sie nach der Vorrunde schon auf eins hatten. Bevor es dann ins Finale ging, erteilte Trainer Roberto Albanese seinen Tänzern noch eine mentale Extraeinheit. Sie sollten den Stress hinter sich lassen. "Rausgehen und die Herzen öffnen". Mit diesen Worten schickte er seine Mannschaft zum alles entscheidenen Tanz aufs Parkett. Das Ergebnis ist bekannt: So emotional und tänzerisch überzeugend die Bremer Formation am Ende tanzte, wird es die Konkurrenz auch in Zukunft schwer haben, ihnen Paroli zu bieten.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 21 Datum: 16.01.2012





Im Finale alles auf eine Karte gesetzt - und gewonnen

Das B-Team des Grün-Gold-Club tanzt sich auf Rang vier vor / TSG Bremerhaven im kleinen Finale vorn
 
Bremen (rug). Als B-Team hat man generell keinen leichten Stand. Schließlich wird einer zweiten Mannschaft meist wenig zugetraut. Das B-Team des Bremer Grün-Gold-Club hat einiges an Erfahrung in dieser Hinsicht sammeln können. Am Sonnabend aber lief es richtig gut. Obwohl die Mannschaft von Trainerin Uta Albanese als erstes Team aufs Parkett musste, glänzte es mit einem blitzsauber getanzten Durchgang. Die Belohnung: Das Finale im ersten Bundesligaturnier der Saison war perfekt. Der Jubel in der Bremer Mannschaftskabine war nicht zu überhören. Damit hatte das Team ein großes Ziel bereits erreicht. Doch was war im Finale noch drin? "Wir werden jetzt voll angreifen. Keine Zurückhaltung mehr", gab sich Uta Albanese kämpferisch. Man habe schließlich nichts mehr zu verlieren, könne also alle Vorsicht zur Seite schieben. Doch das Risiko, dass die Mannschaft damit einging, war groß. Im Finale tanzte das Team zwar hoch emotional, machte aber Fehler. Die Aussicht auf eine weitere Verbesserung schien dahin. "Wenn jetzt die anderen nicht auch patzen, war's das", sagte Uta Albanese ein wenig ernüchtert.
Die Nervosität aber hatte auch den direkten Konkurrenten aus Neuss erwischt. Die Mannschaft von Trainer Michael Maas, einem ehemaligen Grün-Gold-Tänzer, konnte nicht an die Vorstellung bei den deutschen Titelkämpfen anknüpfen. Zuviele Fehler kosteten sie am Ende eine bessere Platzierung - zur großen Freude der Bremer. Am Ende hieß es also dann doch Rang vier für den Grün-Gold-Club - eine Platzierung, die die Mannschaft vielleicht im Kopf hatte, aber nicht auszusprechen wagte. Vor allem aber konnte man sehen, dass die Leistungen des B-Teams noch steigerungsfähig sind.
"Am Anfang war ich skeptisch, im B-Team noch mal anzutreten, aber jetzt bin ich einfach nur glücklich", erzählte Christopher Voigt. Er hatte im vergangenen Jahr noch im A-Team getanzt, dann aber seinen Abschied vom Leistungssport gegeben. Vor wenigen Wochen aber war er dann doch dem Ruf von Uta Albanese gefolgt, kurzfristig im B-Team anzutreten. "Es ist ein bisschen schwierig, dreimal die Woche zwischen Hamburg und Bremen zu pendeln. Aber nach diesem Ergebnis kann ich einfach nur sagen, es hat sich gelohnt." Für die Mannschaft der TSG Bremerhaven blieb lediglich das kleine Finale. Dort aber setzte sich die Mannschaft mit Rang sechs gegen die Konkurrenz durch.
Mehr Fotos zum Formationswochenende gibt es unter www.weser-kurier/sport

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 21 Datum: 16.01.2012

 

 
 
24. Formationswochenende - Tag II Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 15. Januar 2012

Am zweiten Tag des 24. Formationswochenendes gab es in der Oberliga Nord Gruppe A der Lateinformationen ein Kuriosum: aufgrund von Platzgleichheit schied nur eine Mannschaft in der Vorrunde aus und es musste eine Zwischenrunde getanzt werden. Dadurch gab es dann – wie bei Einzelturnieren – nur ein Finale mit vier Formationen. Die Ergebnisse des zweiten Tages: 

Landesliga Nord Latein, Gruppe A:
1. Team Ars Nova -  B
2. TSA im Osnabrücker TB – A
3. TSA Creativ im GVO Oldenburg – A
4. 1. Latin Team Kiel – C
5. Grün-Gold-Club Bremen – F-
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6. Grün-Gold. Club Bremen – G
7. TSA im Ellerbeker TV – B  

Oberliga Nord Latein, Gruppe A: 
1. Team Ars Nova – A
2. 1. TSZ Nienburg – A
3. Grün-Gold-Club Bremen – E
4. TSZ Blau-Gelb Bremen – A
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5. TSK Buchholz – C
5. 1. Latin Team Kiel – B
5. TSC Blau-Gold Nienburg – A
8. TTC Oldenburg – A

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9. TSC Schwarz-Gold Göttingen – A
 
GGC-A-Team gewinnt souverän Bundesliga-Auftaktturnier Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Samstag, 14. Januar 2012

Grün-Gold-Club Bremen entscheidet Auftaktturnier souverän für sichMit allen Einsen in der Wertung entschied das A-Team des Grün-Gold-Club Bremen souverän für sich. Über eine ebenso eindeutige Wertung freute sich die FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß: Alle Zweien wurden für dieses Team von den Wertungsrichtern vergeben. Den dritten Platz ertanzte sich das TSZ Velbert vor dem Bremer B-Team. Alle Bundesligisten zeigten Topleistungen und wurden von den ca. 1.500 Zuschauern mit tosendem Applaus im gesamten Turnier belohnt und angespornt.

1. Grün-Gold Club Bremen A 1 1 1 1 1 1 1
2. FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A 2 2 2 2 2 2 2
3. TSZ Velbert A 3 3 3 3 4 3 3
4. Grün-Gold Club Bremen B 4 4 4 4 5 4 5
5. TSG Quirinus Neuss A 5 5 5 5 3 5 4
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6. TSG Bremerhaven A 7 6 7 7 6 6 6
7. TSC Brühl im BTV 1879 A 6 7 8 6 7 7 7
8. TTH Dorsten A 8 8 7 8 8 8 8

Quelle: DTV

 
24. Formationswochenende Drucken
Geschrieben von Matthias Berger   
Samstag, 14. Januar 2012
Ergebnis der Regionalliga Nord Latein:
 
1.
TSK Buchholz A
1
3
1
3
2
2
1
2.
TCH Oldenburg A
3
1
4
4
1
4
3
3.
TSC Walsrode A
4
5
3
1
3
1
7
4.
1. Latin Team Kiel A
2
4
5
5
5
5
4
5.
Grün-Gold-Club Bremen C
5
2
6
7
4
6
2
6.
TSC Hansa Syke A
6
7
2
2
7
3
6
7.
Grün-Gold-Club Bremen D
7
6
7
6
6
7
5
8.
TSC Norden A
8
8
8
8
8
8
8
9.
OTK Schwarz-Weiß Berlin A   
9
9
9
9
9
9 9

 
Anton und Alena sagen "Danke!" Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Mittwoch, 11. Januar 2012
Wir möchten uns beim Grün-Gold-Club Bremen e.V., dem Präsidium  und seinen Mitarbeitern für den herzlichen Empfang und die Hilfe, die sie uns jederzeit zukommen ließen, bedanken. 

Ganz besonders bei Dir, lieber Jens, für Deine Bemühungen. Du warst uns immer ein väterlicher
Freund, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Ebenso herzlichen Dank für Uta und Roberto, die im tänzerischen und privaten Bereich immer   für uns da waren. 
 

Wir wünschen dem Grün-Gold-Club Bremen e.V. für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg und verbleiben in Freundschaft 
 

Anton und Alena
 
Abschied von Anton und Alena Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Mittwoch, 11. Januar 2012
Nach nur einem Jahr werden uns die amtierenden Deutschen 10 Tänze Meister Anton Skuratov/Alena Uehlin wieder verlassen, um ab sofort für den TTC München zu starten.

Dies spiegelt eine gemeinsam mit dem Paar gefundene Lösung wider und führt zu keinerlei Disharmonie.

Wir wünschen Anton und Alena für ihre persönliche und tänzerische Zukunft alles Gute.


- Der Vorstand -

 
Standardergebnis Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 9. Januar 2012
Carsten Kanning berichtet:

Frank und Heike Eickel haben am Sontag beim Casino Oberalster in Hamburg um den Neujahrspokal in der Klasse Senioren II C getanzt.
Es waren 7 Paare am Start. Unser Paar belegte den 4. Platz.
 
24. Formationswochenende Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Sonntag, 8. Januar 2012
Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. In Halle 7 fällt der Startschuss für die neue Formationssaison Latein. 1. Bundesliga, Regionalliga, Oberliga und Landesliga starten in die neue Saison. Unsere Mannschaften befinden sich alle in der heißen Vorbereitungsphase für dieses Tanzsportevent. Wir freuen uns schon riesig auf unsere Formationen!!! Es gibt noch Karten für beide Tage an den bekannten Vorverkaufsstellen.
 
Prosit Neujahr! Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 1. Januar 2012
Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden des Grün-Gold-Club Bremen e. V. ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012!
Der Vorstand
 
Helfer für das 24. Formationswochenende Drucken
Geschrieben von Malte Domsky   
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Ganz dringend werden noch Helfer für beide Tage gesucht. Bitte E-Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Wer noch keine Karte hat sollte sich diese auch möglichst bald organisieren:

Samstag 14.01.2011 ÖVB Arena, Halle 7
15:00 Regionalliga Nord Latein
19:30 1. Bundesliga Latein

Sonntag 15.01.2011 ÖVB Arena, Halle 7
13:00 Landesliga Nord Gruppe A Latein
16:00 Oberliga Nord Gruppe A Latein

Karten:
Nordwest Ticket
Tel.: +49.421.363636 oder 01805.361236 (€ 0,12/min)

CTS Eventim
Tel.: +49.421.353637 oder 01805.570000

 
Interview mit Roberto im Weser-Kurier v. 27.12.2011 Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 27. Dezember 2011
"Man geht durch alle Höhen und Tiefen"
Formationstrainer Roberto Albanese über eine verpatzte Weltmeisterschaft, über Wertungsrichter und den Bundesligastart im Januar in Bremen
 
Seit 2003 tanzt die Lateinformation des Grün-Gold-Club Bremen von Erfolg zu Erfolg. Sie ist mehrfacher Deutscher Meister, Welt- und Europameister. Trainer Roberto Albanese gilt als Trendsetter im Formationstanzen. In diesem Jahr allerdings musste die Mannschaft mit Rang vier bei der Weltmeisterschaft in Litauen einen herben Rückschlag hinnehmen. Ruth Gerbracht sprach mit Roberto Albanese, wie er und sein Team die Enttäuschung verkraftet haben und mit welchen Erwartungen alle nun in die Bundesligasaison gehen, die am 14. Januar in Bremen mit dem ersten Turnier beginnt.
Vor drei Wochen haben Sie erstmals mit Rang vier keine Medaille bei einer WM gewonnen. In drei Wochen beginnt die Bundesliga. Wie geht es Ihnen zurzeit? Roberto Albanese: Der Patient ist auf dem Wege der Besserung. In der ersten Woche nach der WM habe ich komplett ausgeschaltet, wollte auch nichts sehen und hören. Ich habe vier, fünf Tage gebraucht, um das Ergebnis erst einmal selbst zu verarbeiten. Dann habe ich angefangen, das Ganze zu analysieren und mit Leuten zu sprechen, unter anderem auch mit Wertungsrichtern, die bei der WM gewertet haben. Ich musste schließlich verstehen, warum sie uns nur auf Rang vier gewertet haben.
Was haben die Wertungsrichter gesagt? Es sei ihnen ausschließlich um die Ausführung der Choreografie gegangen. Die war ihnen nicht sauber genug, die Armbewegungen waren ihnen nicht sauber genug. Das sei für sie nicht 100-prozentig gewesen Alles andere war ihnen nicht so wichtig. Und so wären wir schlechter gewesen als die ersten drei.
Und das können Sie akzeptieren? Das kann ich akzeptieren, wenn ich mir die Art und Weise angucke, wie die anderen ihre Choreografie ausführen. Eine einfachere Darbietung lässt sich eher synchron tanzen. Wir gehen einen anderen Weg, tanzen eine anspruchsvolle Choreografie, verbinden Bilder nicht aus dem Stand. Da schleichen sich schon mal eher Fehler ein. Da sind wir dann manchmal angreifbar.
Das heißt, es ist völlig egal, ob eine Mannschaft tanzt oder nur über die Fläche läuft, Hauptsache, sie tut es korrekt.
Genauso scheint es zu sein.
Sind das die Kriterien fürs Formationstanzen? Klingt eher wie Fernsehballett.
Das ist relativ. Einige Mannschaften interpretieren Formationstanzen genau so, andere, so wie wir, machen es anders. Wir tanzen die kompletten sechs Minuten. Andere Teams haben eine Mischung dazwischen. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Es ist eine Sache der Schwerpunktsetzung.
Welche Schlüsse ziehen Sie daraus? Dass ich mir das Leben sehr viel einfacher hätte machen können.
Möchten Sie sich denn das Leben viel einfacher machen? Natürlich nicht. Unsere Weiterentwicklung besteht jedes Jahr darin, dass wir immer wieder neue Formen einer Choreografie darstellen mit hohem tänzerischen Anspruch. Wir wollen keine Bilder zeigen, die mit einer Pose enden, dann stehen bleiben, um dann zum nächsten Bild zu kommen. Dieses Plakative ist nicht mein Ansatz. Es sollte ein Verschmelzung von Bewegungen sein, die sich dann zu neuen Bildern entwickeln. So wie es auch die Braunschweiger Standardformation mit Rüdiger Knack macht.
Alle neun Wertungsrichter haben es auf der deutschen Meisterschaft genauso gesehen wie Sie. Braunschweig und Bremen sind mit allen Einsen Sieger geworden. Glauben Sie, dass die deutschen Wertungsrichter sich von dem WM-Ergebnis nun beeinflussen lassen?
Man muss jetzt abwarten, wie die Bundesliga-Wertungsrichter reagieren. Ich bin selber gespannt, wie der Verlauf der Liga wird.
International sieht man das - zumindest bei den Lateinformationen - scheinbar anders. Prallen da zwei Welten aufeinander? Man muss dazu sagen, dass in Deutschland die Wertungsrichter ganz anders ausgebildet werden. Das heißt, bevor die auf eine Weltmeisterschaft gehen, haben die schon 150 Turniere gewertet. Bei der WM standen mit der weißrussischen Wertungsrichterin und dem Polen zwei an der Fläche, die haben erst zwei oder drei Turniere gewertet, und dann noch in ihrem eigenen Land. Für sie war es in Vilnius die erste WM. Schockierend finde ich, dass der internationale Tanzsportverband das zulässt und nicht mehr Schulen verlangt. Wenn nun gerade die wenig erfahrenen Wertungsrichter sich vor der WM orientieren wollten, mussten sie feststellen, dass Ihr Club in der EM-Liste nicht auftaucht. War es ein Fehler im Nachhinein, die EM auszulassen?
Möglich, dass unser Fernbleiben auch eine kleine Rolle gespielt hat in einem Zusammenschluss vieler Kleinigkeiten, die zu diesem Ergebnis geführt haben.
Haben Sie durch das Fernbleiben möglicherweise den Gastgeber oder auch andere brüskiert? Vielleicht hat sich tatsächlich der ein oder andere so gefühlt. Und im Nachhinein muss ich mir überlegen, ob ich so was noch mal machen würde. Auf der anderen Seite brauchst du einfach auch mal eine gewisse Zeit, um den Akku wieder aufzuladen. Seit 2003 sind wir im Formationstanz an der Spitze, und wenn du immer wieder eine neue Choreografie entwickelst, brauchst du manchmal auch mal eine Zeit der längeren Vorbereitung, um im Kopf entspannter zu werden.
Was hat mehr wehgetan? Dass Ihr Team nur WM-Vierter geworden ist, oder dass Aachen einen Platz vor Bremen lag? Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Ich habe mir Aachen noch mal angeschaut, und sie haben sich in Vilnius hervorragend präsentiert. Für mich hätten beide deutschen Mannschaften vor die osteuropäischen Teams gehört.
Sie hören sich jetzt, drei Wochen nach der WM, so gelassen an. Sind Sie so gelassen, oder täuscht das? Nein, ich bin überhaupt nicht gelassen. Ich trage noch immer eine Wut und eine Enttäuschung mit mir, die sich inzwischen aber auch umgewandelt hat in "jetzt erst recht. Wenn ihr das anders haben wollt, dann werde ich mich jetzt nicht verbiegen, um euch alles recht zu machen". Aber die Angriffspunkte, die wir bieten, die gehe ich jetzt konstant an.
Was heißt das? Ich gehe jetzt komplett auf Synchronität, damit man mir dort keine Fehler mehr ankreiden kann. Zudem habe ich Bilder ein Tickchen vereinfacht, auch wenn sie super interessant sind. Ich muss sie vereinfachen. Was bringt es mir, wenn es am Ende keiner versteht? Aber ist das denn nicht eine bittere Erkenntnis, etwas Außergewöhnliches zu schaffen, um dann wieder einen Schritt zurückfahren zu müssen? Klar, das ist ja auch meine Enttäuschung an der ganzen Geschichte. Aber ich habe natürlich die interessanten Sachen nicht verändert. Sie bleiben auch weiterhin außergewöhnlich in den Details.
Bleiben Sie Ihrem Stil treu? Ja, auf jeden Fall.
Wie gehen Sie jetzt in die Ligasaison? Wir müssen nun bei jedem Turnier top vorbereitet sein, denn ich glaube schon, dass wir bei dem geringsten Fehler abgestraft werden könnten.
Werden beim ersten Turnier in Bremen die Weichen für die gesamte Liga gestellt? Ich denke schon. Deshalb ist es wichtig, dass wir schon beim Auftakt eine starke Leistung zeigen müssen, damit das Selbstbewusstsein für die nächsten Turniere da ist. Ich habe die Mannschaft darauf vorbereitet, dass es eine sehr, sehr spannende Bundesligasaison werden kann, wenn wir unsere Leistung nicht abrufen.
Dass Sie mit der Choreografie "Blast" in der Bundesliga und bei der EM im Mai antreten werden, ist klar, aber was wird danach? Kann man eine Choreografie bei der WM nächstes Jahr in Bremen noch vorstellen, wenn man damit bei der letzten noch nicht mal aufs Treppchen kam? Der Plan ist, dass wir eigentlich dabei bleiben wollen. Aber es wäre vermessen, im Januar zu behaupten, wir tanzen im November noch immer die "Blast"Choreografie. Wir müssen "Blast" jetzt so gut zum Leben erwecken und präsentieren, dass wir in der Bundesliga top sind. Wenn es bei der WM tatsächlich nur an der Ausführung gelegen haben soll, dann wird es im Mai bei der EM keinen Grund geben, nicht wieder vorne dabei zu sein. Ich behaupte, bei der EM wird die Ausführung besser sein als bei Litauen und den anderen.
Gab es einen Punkt nach der WM, wo Sie sich und Ihre Arbeit infrage gestellt haben? Klar habe ich das. Das sind Momente, da gehst du durch alle Höhen und Tiefen. Da denkst du einfach alles. Du glaubst einen Moment lang, alles falsch gemacht zu haben.
Wie kommt man da raus? Ich lasse sie einfach nicht zu. Ich glaube auch weiterhin an meine Interpretation des Lateintanzens. Die Mannschaft ist gut, sie hat auch bei der WM eine ganz starke Leistung gezeigt, und ich bin sicher, dass der Erfolg wieder zurückkommt.
Hilft es da, beim Bundesligaauftakt am 14. Januar in eigener Halle zu tanzen? Kann ich nicht sagen. Der Druck ist groß, vielleicht wäre es besser, zuerst in fremder Halle zu tanzen. Aber die Unterstützung des Publikums kann einen auch tragen.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 27 Datum: 27.12.2011
 
Frohe Weihnachten! Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Freitag, 23. Dezember 2011
Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende zu, Anlaß zu einem kurzen Rückblick und Ausblick auf das kommende Jahr.  

Der Grün-Gold-Club Bremen e.V. kann insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen, sowohl in sportlicher Hinsicht als auch was die Entwicklung der Mitglieder und die Abwicklung der Großveranstaltungen angeht. Wenn auch nicht  alle sportlichen Ziele erreicht wurden, so konnten doch unsere Formationen und „Einzelkämpfer“ viele schöne Erfolge einfahren. Das sollte allen Ansporn sein, Enttäuschungen zu überwinden und mit Blick voraus die im nächsten Jahr auf uns zukommenden Herausforderungen anzunehmen und zu meistern.
 

Das Jahr 2012 fängt gleich am 14. und 15. Januar 2012 mit dem Formationswochenende an, im Dezember folgt dann als krönender Abschluß die Weltmeisterschaft der Lateinformationen. Das bedeutet für alle Beteiligten viel Einsatz, sei es als Leistungssportler oder als „Leistungsfunktionär“ – aber wie heißt es doch so schön: „gemeinsam sind wir stark“ und so sollte dies der Fokus für unsere gemeinsamen Bemühungen sein, den GGC weiterhin zu Erfolgen zu führen.
 

Noch etwas Besonderes: im nächsten Jahr wird der GGC 80 – zwar kein Jubiläum, aber ein „runder Geburtstag“, den noch nicht viele Tanzsportclubs in Deutschland feiern konnten!
 

Für die kommenden Feiertage wünschen wir allen Mitgliedern und Freunden des GGC fröhliche und unbeschwerte Stunden, einen „guten Rutsch“ und für das Jahr 2012 Gesundheit, Glück, Erfolg und Zufriedenheit.
 

- Der Vorstand -
 
Sportpolitik in Bremen Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 20. Dezember 2011


Weniger Geld - mehr Probleme
Sportamtsleiter Ulrich Mix hat sich nicht nur Freunde in der Vereinsszene gemacht
 
Vereinssport ganz ohne Geld, das funktioniert nicht. Doch es gibt ja das Sportamt. Der Bremer Amtsleiter Ulrich Mix hat als letzte Instanz darüber zu entscheiden, welcher Verein oder welche Maßnahme förderungswürdig ist. Das verlangt angesichts der knappen Bremer Kassen viel Fingerspitzengefühl und Sachkenntnis. Die folgenden Zeilen zeigen, dass die Entscheidungen im Sportamt vom Sport nicht immer kritiklos hingenommen werden.
Von Heinz Fricke Bremen. Ulrich Mix weiß, dass er nicht alle Wünsche erfüllen kann. "Mir geht es etwas wie Thomas Schaaf. Wer auf der Bank sitzt und nicht berücksichtigt wird, ist sauer", sagt er. "Auf der Bank" blieb in diesem Jahr zum Beispiel Jens Steinmann sitzen, Vorsitzender des deutschen Meisters im Formationstanz, des Grün-Gold-Clubs. Der hatte wie in vielen Jahren zuvor um einen Zuschuss für das neue Musik-Arrangement der Tänzer gebeten. "Wir wollten 5000 Euro, die Gesamtkosten beliefen sich auf 20 000 Euro. Doch das Sportamt lehnte ab", erzählt Steinmann und zeigt null Verständnis: "Wir sind neben Werder das sportliche Aushängeschild Bremens. Das muss doch eine Rolle spielen."
Das Geld auch für den Sport ist mit den Jahren knapper geworden. Zwar hat das Sportamt im Jahr 2011 rund acht Millionen Euro für den Sport ausgegeben, doch der weitaus größte Teil, knapp über sieben Millionen, besteht aus Beträgen, an denen nicht zu rütteln ist: Bäder-Zuschuss, Übungsleiter-Pauschalen oder Geld, das für die Pflege der Sportanlagen aufgewendet werden muss. Kein Wunder, dass die Kunstrasenplätze in den letzten Jahren immer zahlreicher wurden, denn sie sind ganzjährig zu bespielen, brauchen kaum Pflege. Allerdings: Auch damit ist nun Schluss. "Wir haben noch Anträge von zehn Vereinen, die Kunstrasenplätze bauen wollen. Aber es gibt inzwischen 21 davon, das muss reichen", sagt Mix.
Doch das Sportamt hilft immer noch bei diversen Wünschen - vorausgesetzt, die Bittsteller zeigen erst einmal Eigeninitiative. "Sagt uns, was ihr machen wollt. Dann sagen wir, was wir dazugeben können", umschreiben Mix und seine neue Stellvertreterin Anke Precht die Strategie des Amtes. Beide haben viel Lob für Vereine bereit, die in ihrem Sinne schnell reagiert haben. Bremen 1860, Tura, Werder, ATS Buntentor, Eiche Horn, Osterholz-Tenever oder die SG Marßel konnten sich über Zuschüsse aus dem Sportamt freuen.
Die Last mit den Altlasten Weniger erfreulich findet Uli Mix das Thema Bürgschaften, sozusagen eine Altlast seines Amtes. Denn in besseren Bremer Haushaltszeiten war es durchaus üblich, dass die Stadt Bremen, vertreten durch das Sportamt, für Neubauten von Vereinshallen finanziell bürgte - überzeugt davon, dass das Risiko vergleichsweise gering sei. Doch schon zweimal ging das schief: Der TuS Walle und der Lüssumer TV mussten in den vergangenen Jahren Insolvenz anmelden, die Vereine wurden aufgelöst und konnten die Tilgungen für ihre Hallen nicht mehr leisten. Die Stadt Bremen musste 700000 Euro für Walle und 500000 Euro für Lüssum auf den Tisch legen, und im Sportamt war man froh, dass Nachbarvereine die heimatlosen Mitglieder aufnahmen.
Aktuell bereitet der Blumenthaler Tennisverein Sorgen. Denn der besitzt eine Zweifeldhalle, deren Tilgungsraten er - weil er in größerem Umfang Mitglieder verlor - nicht mehr bezahlen konnte. Mix empfahl eine Auflösung des Vereins und den Wechsel der restlichen Mitglieder zum benachbarten niedersächsischen TC Beckedorf. Das jedoch brachte den Präsidenten aller Bremer Tennisspieler, Hanns-Gert Fischer, auf die Palme. Sein Hauptvorwurf: "Damit empfiehlt das Sportamt praktisch die Auflösung eines Bremer Vereins und akzeptiert die Tatsache, dass erneut für die Stadt eine Bürgschaft im sechsstelligen Bereich fällig wird." Fischer schloss sich mit den Blumenthalern kurz, eine Spontan-Sammlung bei der Hauptversammlung brachte 6000 Euro ein, und auch die Bemühungen, die Tilgung für zwei Jahre auszusetzen, waren erfolgreich. Also geht es erst einmal weiter in Blumenthal, doch das Tischtuch zwischen Tennisverband und Sportamt ist wohl vorerst zerschnitten. Fischer spricht auch schon mal vom "Sportverhinderungsamt".
Zufriedener mit dem Sportamt ist Bremen 1860. "Die Zusammenarbeit funktioniert", sagt Geschäftsführer Neumann und hat auch ein Beispiel parat. Als 1860 im vergangenen Jahr für 200000 Euro Gelände beim benachbarten Tennisverein Werder ankaufte, war das Sportamt mit 50000 Euro dabei.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 21 Datum: 20.12.2011

 
Semifinalplatz für Anton und Alena Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 19. Dezember 2011
Anton Skuratov/Alena Uehlin haben in Riga beim WDSF International Open Standardturnier das Semifinale erreicht. Sie belegten den neunten Platz unter 83 gestarteten Paaren.
 
Generalprobe CDEFG Team Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Montag, 19. Dezember 2011

Vier Wochen vor Saisonbeginn hatten unsere Nachwuchsformationen ihre Generalprobe in der Gesamtschule West. Für alle fünf Mannschaften war es der erste Auftritt vor Publikum. Das G Team eröffnete den Abend. Jedes Team tanzte zwei Durchgänge. Alle Mannschaften zeigten sich schon in einer guten Form, allerdings gab es auch den einen oder anderen Wackler, aber das gehört ja zu einer richtigen Generalprobe dazu.

Für die Trainer war es eine gute Standortbestimmung, um zu sehen, welche Passagen in der Choreografie schon gut laufen und an welchen Stellen sie noch feilen müssen.



Wir wünschen allen Teams Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und freuen uns schon auf ein Wiedersehen am 14. und 15. Januar in Halle 7.

cdefg_generalprobe_2011_2012


 





 
C D E F G - Generalprobe am 18.12.2011 Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Dienstag, 13. Dezember 2011
Sonntag, 18.12.2011
Gesamtschule West (Lissaer Straße 7)
Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
 
GGC Paare unterwegs - Ergebnisse Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Sonntag, 11. Dezember 2011

TNW - Pokal Winter Dance Festival in Dortmund


Jun.I D Standard
1. Daniel Dingis und Natalia Velikina


WDSF Jun.I B Latin
5. Daniel Dingis und Natalia Velikina



2. Young Art of Dance Advents-Cup im TTC Gold und Silber


Jun. I B Latein
1. Daniel Dingis und Natalia Velikina


Jun. I C Latein
5. David Keil und Carina Kunkel


Jun. I D Latein
3. René Bauer und Sara-Felicytas Fokken


Jun. II B Latein
1. Daniel Dingis und Natalia Velikina



29. Bremer Weihnachtspokal im TTC Gold und Silber


Hgr. B Latein
5. Eric Schwalenberg und Janka Reitz


Hgr. D Standard
5. Thiemo Eickel und Meike Mundt


Hgr. C Latein
2. Tjark Stahl und Madeleine Connah


Hgr. D Latein
1. Sven-Olaf Andersen und Vicky von Einem

Wir gratulieren allen unseren Paaren zu diesen tollen Ergebnissen!


 
Zweiter Platz für Anton und Alena bei WDSF International Open Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 6. Dezember 2011
Anton und Alena haben heute ihr Meisterstück abgeliefert", stellte Eichert zufrieden fest. Tatsächlich ertanzten sich Anton Skuratov/Alena Uehlin zum ersten Mal den zweiten Platz in einem WDSF International Open Standard Turnier. Am Start waren 76 Paare, Sieger waren Galuppo/Pacini aus Italien.
 
Quelle: DTV

 
Anton und Alena im Grand Slam Standard Semifinale Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 5. Dezember 2011
Anton Skuratov/Alena Uehlin konnten im Grand Slam Finale Standard in Salou/Spanien das Semifinale erreichen und belegten einen hervorragenden 10. Platz. Für dieses Finale hatten sich insgesamt sechs deutsche Standardpaare qualifiziert. Die deutschen Meister Ferrugia/Köhler waren nicht angetreten und die Vizemeister Segatori/Sudol wurden hinter den amtierenden Weltmeistern aus Dänemark Zweite.
 
Presse-Echo auf WM in Litauen Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 5. Dezember 2011
Ein Meer aus Tränen
Desaster für Grün-Gold-Formation: Trotz einer tollen Leistung reicht es bei der WM in Litauen nur für Rang vier
 
Sie wollten Gold, doch am Ende haben sie noch nicht einmal eine Medaille gewonnen. Die Lateinformation des Grün-Gold-Club Bremen erlebte eine schwarze Stunde bei der WM in Vilnius.
Von RUTH GERBRACHT Vilnius. Es war ein Schlag ins Gesicht, eine echte Demütigung - vier mal die Note vier bei der Weltmeisterschaft am Sonnabend in Litauen - so schlecht haben die Tänzer und Tänzerinnen des Grün-Gold-Bremen noch nie bei einem internationalen Wettbewerb abgeschlossen. Dabei hatte sich die Bremer Lateinformation gerade in diesem Jahr akribisch auf die WM vorbereitet. Hatte so hart trainiert wie nie zuvor. Schließlich verlangt die tänzerisch anspruchsvolle und rasante Choreografie "Blast" ihnen alles ab - physisch wie psychisch Eine Belohnung für diese Anstrengungen sieht anders aus. Erstmals reiste die Lateinformation von Trainer Roberto Albanese ohne Medaille wieder nach Haus.
Aachen jubelt Gastgeber Litauen gewann nach 2009 wieder den Weltmeistertitel vor dem Vorjahressieger aus Russland und überraschenderweise der Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf. Das Team von Trainer Oliver Seefeld, bei der deutschen Meisterschaft noch klar hinter der Grün-Gold-Formation beeindruckte mit seiner Unbekümmertheit und zeigte eine tänzerisch einwandfreie Vorstellung, die verdientermaßen mit Bronze belohnt wurde.
Während die Aachener jubeln durften, machte sich bei den Bremern Fassungslosigkeit breit. Tränenüberströmt flüchteten die meisten nach der Siegerehrung von der Tanzfläche. Völlig konsterniert und ratlos, wie es zu dieser Fehlwertung kommen konnte. Nach den drei gezeigten Runden rechneten die meisten in der Halle mit einer WM-Duell zwischen Litauen und dem Grün-Gold-Club. Der vierte Platz schien dagegen selbst das Litauer Publikum zu überraschen. "Mir fehlen die Worte", sagte Roberto Albanese, während sein Blick ins Leere lief. "Das kann einfach nicht sein. Ich brauche wohl ein paar Tage, um das zu verdauen", meinte Tänzerin Katja Bortin und zuckte ratlos mit den Schultern. Die Bremen Tänzer und Tänzerinnen lagen sich in den Armen - Trost und Antworten suchend auf die Fragen, waren wir so schlecht, waren die anderen so gut oder hat man uns hier verschaukelt? Aber die Bremer Lateinformation hatte sich am Sonnabend in Litauens Hauptstadt Vilnius nichts vorzuwerfen. Sie hat ein großes Turnier getanzt, von der Stellprobe bis zum Finale, mit einer Steigerung von Runde zu Runde. Im Finale haben die Grün-Gold-Tänzer schließlich noch einmal ein lateinamerikanisches Feuerwerk gezündet, voller Emotionalität und tänzerischer Klasse. "Die Mannschaft ist heute über sich hinausgewachsen", betonte der ehemalige Formationstänzer Angelo Adler, der das Trainerteam um Roberto und Uta Albanese unterstützt. Dass es in Litauen schwer werden würde, war dem Deutschen Meister aus Bremen klar, dass er aber mit Platz so abgestraft werden würde, damit konnte man angesichts der gezeigten Leistung nicht rechnen. "Wir haben tolles Lateintanzen gezeigt", sagte eine enttäuschter Thomas Postera, "aber hier war heute anderes gefragt." Damit hat der Grün-Gold-Tänzer das entscheidende Thema des Abends angesprochen Denn ein Vergleich der beiden Teams aus Litauen und Bremen scheint kaum möglich, da beide völlig andere Philosophien des lateinamerikanischen Formationstanzes verfolgen. Während Bremen sich aufs Tanzen mit vielen facettenreichen Bildern konzentriert, ziehen es die Teams aus Litauen und auch aus Russland vor, viele spektakuläre Highlights in ihren Choreografien aneinander zu reihen. Litauen erhöht die Anzahl von Pirouetten, Bodenschleudern oder Roundabouts, während die Bremer mit vielen Bildern verstärkt tänzerisch überzeugen, wobei sie die geforderten Highlights in angemessener Zahl tänzerisch verbinden. Das Bremer Modell schien am Sonnabend international durchgefallen zu sein, wenn es nach dem Resultat geht. Die Litauer dagegen begeisterten Publikum sowie das internationale Wertungsgericht mit einer spektakulären Show, in der zwar weniger getanzt, aber viel gelaufen wird. Vor allem die osteuropäischen Wertungsrichter aus Litauen wehrten sich gegen die Bremer - Tschechien, Weißrussland und Polen setzten die Deutschen demonstrativ auf Rang vier. Ein Ergebnis, das nicht annähernd dem tänzerischen Vermögen und der WM-Leistung gerecht wird.
Es war bei der WM in Vilnius ein bisschen so, als würde man die spektakulären Sprünge im Eiskunstlauf mit der Eleganz im Eistanz vergleichen und dann bewerten. Als am späten Abend dann noch bekannt wurde, dass der polnische Wertungsrichter die Grün-Gold-Formation noch nicht einmal ins Finale gewertet hatte, mischte sich zwischen die Trauer auch verständlicherweise ein Stück Wut. "Eine Frechheit, mehr ist dazu nicht zu sagen", meinte Julia Michaelis.
Dabei hatte der Tag für das deutsche Team so angefangen, wie sich die Trainer es sich gewünscht hatten. In der Stellprobe gab es nicht viel zu korrigieren. Die Mannschaft gab sich von Beginn des Wettkampfs hochkonzentriert und selbstbewusst. "Wir haben Respekt, aber keine Angst", betonte Thomas Friedrich noch vor dem Finaldurchgang. Die Bremer waren nach dem souveränen Sieg bei den deutschen Meisterschaften und dem anschließenden Trainingstagen überzeugt, einen großen Schritt in Richtung WM-Titel gemacht zu haben. Der unerwartet freundliche Applaus des litauischen Publikums in der mit gut 5000 Zuschauern restlos ausverkauften Siemens-Arena schien die Deutschen auch an der Heimstätte der großen Konkurrenz zu beflügeln "Das ist heute völlig anders als in den Jahren zuvor", betonte Thomas Friedrich, der sich noch an eisiges Schweigen des Publikums in Vilnius erinnern konnte.
Allerdings war der Applaus nichts gegen die Atmosphäre, die aufkam, sobald die Litauer aufs Parkett traten. Die Halle - Heimat der litauischen Basketball-Helden - , kochte förmlich über. Standing Ovations war nach jedem Auftritt selbstverständlich. Der Druck auf die Wertungsrichter, sich für die Gastgeber zu entscheiden, stieg im Laufe des Abends mächtig an. Am Ende schließlich trauten sich nur der deutsche Vertreter (seine Eins ging an Bremen) sowie seine Kollegen aus Weißrussland und Polen (sie werteten Russland auf eins), andere Teams zu bevorzugen. Alles in allem geht der Sieg für die litauische Lateinformation in Ordnung, wenn man ihre Art des Formationstanzens bevorzugt. Die neuen Weltmeister überzeugen mit Dynamik, Ausdauer und einer ausgesprochenen Exaktheit. In diesem Fall ist es einfach eine Frage des Geschmacks.
Gerätselt wurde an diesem denkwürdigen Abend schließlich über die Spekulation, ob die Bremer für ihr Fernbleiben bei der EM im Mai die Rote Karte gezeigt bekamen. Roberto Albanese hatte den weiten Weg bis an die Grenzen Sibiriens gescheut, um die Zeit für eine intensive Vorbereitung einer neuen Choreografie zu nutzen. Möglicherweise eine falsche Entscheidung. Wer sich einmal aus dem Kreis der weltbesten Teams rauszieht, hat es traditionell schwer, nach seiner Rückkehr sofort wieder um die Medaillen zu tanzen.
Mit Spekulationen dieser Art wird sich Bremens Trainer Roberto Albanese allerdings nicht lange aufhalten wollen. Jetzt gilt es vornehmlich, aus diesem Rückschlag wieder gestärkt herauszukommen. Nicht ganz einfach, zumal die Bremer Mannschaft nicht nur ohne WM-Medaille aus Litauen zurückgekehrt ist, sondern auch verkraften muss, dass sie international hinter Aachen/Düsseldorf gehandelt wurde. Am 14. Januar beginnt die Bundesligasaison mit dem Turnier in Bremen, und spätestens dann muss die Grün-Gold-Formation zeigen, dass sie trotz WM-Demütigung zumindest national mit ihrer Choreografie "Blast" auf dem richtigen Weg ist.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Bremer Nachrichten Seite: 21 Datum: 05.12.2011
 
Standardergebnis Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 5. Dezember 2011
Carsten Kanning berichtet:

An diesem Wochenende wurde nicht nur in unserem Saal getanzt.
Gerald Futh und Christel Preuß sind am Samstag nach Gifhorn gefahren und haben an dem dortigen Adventsturnier in der Klasse Senioren III A Standard teilgenommen.
Von den 11 angetretenen Paaren wurden sie von den Wertungsrichtern auf den vierten Platz gewertet.
 
Adventspokal - der Weihnachtsmann hatte für jedes Paar ein Geschenk Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Montag, 5. Dezember 2011

Eine bunte Tanzmischung erlebten gestern die Besucher des Adventspokals in unseren Clubräumen in Oberneuland. Abwechselnd wurde Standard und Latein getanzt. Unsere Standardpaare unter Leitung von Wolfgang Ahlrichs hatten einen tollen Winterzauber in den Saal gebracht. Erfreulicherweise musste auch nur ein geplantes Turnier abgesagt werden, alle anderen fanden statt.

Im Rahmen des Adventspokals wurde das Ehepaar Renate und Volkmar Jahn vom aktiven Turniersport verabschiedet. Die launige Laudatio auf dieses tolle Tanzpaar hielt Dirk Rosenbrock, der die beiden über all die Jahre eng begleitet hat.


Die Finalergebnisse:

Sen II C Standard

1. Vogt, Matthias - Vogt, Regina TSC Am Ring Minden e.V.
2. Ostlinning, Heinz - Ostlinning, Claudia TSC Flair Gütersloh e.V.
3. Projahn, Torsten - Projahn, Margarete Tanzsportgemeinschaft Nordhorn e.V.
4. Dannewitz, Dieter - Töllner, Karin Grün-Gold-Club Bremen e.V.
5. Ober, Franz - Weidmann, Olga TSA Schwarz-Weiß d. TKW Nienburg e.V.
6. Eickel, Frank - Eickel, Heike Grün-Gold-Club Bremen e.V.

Hgr. D Standard

1. Maksel, Tim - Skuza, Maren TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 e.V.
2. Eickel, Thiemo - Mundt, Meike Grün-Gold-Club Bremen e.V.
3. Rickers, David - Johnsen, Swantje Club Céronne im ETV Hamburg e.V.
4. Behnecke, Danny - Beier, Katharina Braunschweig Dance Company e.V.
5. Hollwedel, Daniel - Rollmann, Wiebke Grün-Gold-Club Bremen e.V.

Hgr. D Latein

1. Otte, Hans-Frederik - Heuer, Anna 1. Latin Team Kiel e.V.
2. Zytynski, Jan - Fahrenkrug, Leonie 1. Latin Team Kiel e.V.
3. Blanke, Yanek - Blanke, Michaela TSA d. SC Weyhe e.V.
4. Borowsky, Michael - Loesdau, Christine TSA im VfL Pinneberg e.V.
5. Weßel, Gerald - Kothe, Isabel Grün-Gold-Club Bremen e.V.
6. Rickers, David - Johnsen, Swantje Club Céronne im ETV Hamburg e.V.

Hgr. C Standard

1. 33 Löw, Thomas - Lenz, Anne TTC Oldenburg e.V.
2. 32 Torke, Marcus - Knop, Marina Tanzklub Weiß-Blau Celle e.V.
3. 31 Schulz, Arndt - Hartung, Antonia TTC Oldenburg e.V.
4. 34 Maksel, Tim - Skuza, Maren TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 e.V.

Hgr. C Latein

1. Stahl, Tjark - Connah, Madeleine Grün-Gold-Club Bremen e.V.
2. Otte, Hans-Frederik - Heuer, Anna 1. Latin Team Kiel e.V.
3. Reimers, Marcel - Gruhn, Franziska Tanzsportzentrum Delmenhorst e.V.
4. Haverkamp, Jonas - Witte, Jaqueline Tanz-Sport-Gemeinschaft Ars Nova Verden e.V.
5. Büsing, Simon Marcel - Kromer, Denise Grün-Gold-Club Bremen e.V.
6. Peter, Finn - Lohmann, Jana Tanzforum Büchen-Schwarzenbek e.V.
7. Zimmer, Christoph - Dunker, Charline Tanz-Sport-Gemeinschaft Ars Nova Verden e.V.

Hgr. II A Standard

1. Loppenthien, Eike - Zak, Roksana TSA im VfL Pinneberg e.V.
2. Buro, Andreas - Zwanzig, Sabine TTC Gelb-Weiß d. PSV Hannover e.V.
3. Michaelis, Marc - Jühlke, Kerstin Club Saltatio Hamburg e.V.
4. Bumhoffer, Daniel - Siemers, Yvonne Grün-Gold-Club Bremen e.V.
5. Poblotzki, Michael von - Schlegel, Stefanie TSA d. TV Jahn Delmenhorst von 1909 e.V.
 

 
Endergebnis WM Formationen Latein in Litauen - A Team auf Platz 4 Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Samstag, 3. Dezember 2011
Die Reise nach Litauen endete für unser A Team nicht mit einem Happy End. Nach der DM hatte die Mannschaft das Training noch einmal angezogen und wollte den WM Titel unbedingt wieder an die Weser holen. Leider hat es nicht geklappt und unsere Formation mußte nach einer kunterbunten Wertung die bittere Pille schlucken und sich mit dem vierten Platz begnügen.

Das Finalergebnis:

1. Litauen I 1112122
2. Russland 3233211
3. FG Düsseldorf/Aachen 4324343
4. Grün Gold Club 2441434
5. Litauen II 6655555
6. Österreich 5566666
 
WM Formationen Latein in Litauen im TV Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Freitag, 2. Dezember 2011

Sonntag, 04.12.2011, 22:45-23:30h, NDR Fernsehen: Sportclub, unter anderem mit der Weltmeisterschaft Formationen Latein aus Litauen


Quelle: DTV

 
Dennis und Franzi erreichen Semi-Finale beim Deutschland-Cup HGr.-II-S Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 27. November 2011
29 Paare waren beim Deutschland-Cup HGr.II-S Standard am Start und Dennis Ciomber/Franziska Wetjen konnten bis ins Semifinale vordringen. Sie waren mit ihrer Plazierung - 13. Platz - sehr zufrieden.
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!
 
Rangliste S-Latein in Mainz Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 27. November 2011
Beim Ranglistenturnier der HGr-S-Latein in Mainz belegten Anton Skuratov/Alena Uehlin hinter dem deutschen Meisterpaar Tatarenko den zweiten Platz.
 
BuLi Turnier am 14./15. Januar 2012 Drucken
Geschrieben von Malte Domsky   
Samstag, 26. November 2011

Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft...
BuLi Wochenende am 14./15. Januar steht bevor. Ich benötige wieder tatkräftige Unterstützung an beiden Turniertagen. Je Tag gibt es folgende Posten:
12x Programmhefte verteilen
08x Turnierbüro
02x Catering
02x Fegedienste
07x Nummerngirls (gilt nicht als Clubpflegedienst)

Am Freitag benötige ich dann noch 4 Starke Männer oder Frauen, die den Aufbau machen und am Sonntag 10 Personen, die den Abbau machen. Es müssen Tische und Stühle in die Kabinen geräumt bzw. wieder ausgeräumt werden.

Also bitte schnell bei mir melden.
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GGC Adventspokal 2011 Drucken
Geschrieben von Volker Behrens   
Mittwoch, 23. November 2011
Geniessen Sie den 2. Advent doch einmal anders. Am Sonntag, 04. Dezember 2011, führen wir die diesjährigen Adventspokal-Turniere in unserem Clubhaus in Oberneuland durch. Mit dabei auch unsere Jüngsten aus dem JMD Bereich, die eine Show tanzen werden.

Im Einzelnen sind folgende Klassen geplant:
12:30 Sen. II C-St.
13:00 Hgr. D-St.
13:30 Hgr. D-Lat.
14:15 Hgr. C-St.
14:45 Hgr. C-Lat.
15:45 Hgr. II A-St.
16:45 Hgr. II S-St.
 
Austrian Open - WDSF Latin / Anton und Alena drittbestes deutsches Paar Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 22. November 2011
Am letzten Tag der Austrian Open in Wien wurden Anton und Alena Anschlußpaar zum Viertelfinale (Platz 25) und waren damit hinter Balan/Bezzuva (Vierte) und Tatarenkos (11. Platz) das drittbeste Paar des DTV. Es waren 130 Paare am Start.
 
Nun sechs DTV-Paare für das Grand Slam Finale qualifiziert Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Dienstag, 22. November 2011

Anton Skuratov/Alona Uehlin sind von der WDSF ebenfalls für das Grand Slam Finale nominiert worden. Sie sind für ein anderes Standardpaar nachgerückt. Am Grand Slam Finale, das am 3. und 4. Dezember in Salou/Spanien stattfindet, nehmen sechs deutsche Paare teil. Der DTV stellt damit ein Viertel aller Teilnehmer.

Bendetto Ferruggia/Claudia Köhler
Simone Segatori/Annette Sudol
Steffen Zoglauer/Sandra Koperski
Anton Skuratov/Alona Uehlin
Sergey Tatarenko/Viktoria Tatarenko
Marius-Andrei Balan/Nina Bezzubova


Quelle: DTV

 
Knapp am Finale vorbeigeschrammt - Deutschland Cup A-Latein Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 20. November 2011

An-Duc Nguyen und Joanna Wiese haben beim Deutschland-Cup A-Latein in Witten nur knapp das Finale verpaßt und belegten im Feld von 72 Paaren einen hervorragenden siebten Platz. Sie waren damit das beste Paar aus dem LTV Bremen.

31.-36.: Oliver Molthan/Jennifer Harms
 
Austrian Open - WDSF International Open Standard Turnier Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Sonntag, 20. November 2011

Der Sieg im WDSF International Open Standardturnier mit 122 Paaren ging klar Benedetto Ferruggia/Claudia Köhler. Als zweitbestes deutsches Paar konnten Anton und Alena  bis ins Semifinale vordringen und belegten den 11. Platz unter 112 gestarteten Paaren!


Weitere Ergebnisse:
13. Paul Lorenz/Ekaterina Leonova
27. Steffen Zoglauer/Sandra Koperski
36.-38 Anatoliy Novoselov/Tasja Schulz
39. Dumitru Doga/Sarah Ertmer


Quelle: DTV

 
Toller Erfolg für Anton und Alena Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 15. November 2011
Am Folgetag (nach der 10-Tänze-WM) gingen Anton Skuratov/Alena Uehlin beim WDSF International Open Standardturnier erneut an den Start und ertanzten sich sowohl Platz drei hinter Bitsch/Williamson und Dvorak/Silhanova als auch einen ansehnlichen Trainingskostenzuschuss. Dabei ließen sie den Großteil ihrer Konkurrenten der WM vom Vortag hinter sich
Quelle: DTV
 
Lateincasting Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Dienstag, 15. November 2011

Nach der DM ist vor der Ligasaison... Wir suchen wieder Nachwuchstänzer, die Lust haben in unserem Club zu tanzen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, man sollte einfach Spaß am Lateintanzen haben.


Aus diesem Grunde findet gleich nach der Deutschen Meisterschaft ein Casting statt, und zwar am 17. November 2011 um 19:00 Uhr in Bremen in der Wandschneiderstr. 2, 2. Etage.

 
Presse-Echo auf die DM Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Montag, 14. November 2011
Der Weser-Kurier berichtet:

Besser geht's nicht
Die Lateinformation des Grün-Gold-Club verteidigt den deutschen Meistertitel und ist für die WM gerüstet
 
Die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club sowie die Standardformation des Braunschweiger TSC haben mit sensationellen Leistungen die diesjährige deutschen Meisterschaften geprägt und siegten zu Recht mit allen Einsen.
Von RUTH GERBRACHT Bremen. Was haben Rüdiger Knaack und Roberto Albanese gemein? Entscheidendes. Beide trainieren seit vielen Jahren erfolgreich Formationen. Knaack in Braunschweig Standard, Albanese in Bremen Latein. Beide Trainer wurden mit ihren Mannschaften am Sonnabend vor 7000 begeisterten Zuschauern in der ÖVB-Arena deutscher Meister. Die Wertungen: Beide Teams holten souverän alle Einsen. Oder wie Tanzsportexperte Joachim Llambi am Ende der Veranstaltung resümierte: "Beide Formationen sind in ihren Bereichen weit weg vom Rest." Das Wichtigste jedoch, was beide Trainer vereint und letztendlich für ihre großene Erfolge ausschlaggebend ist, sind ihre Kreativität sowie das überlegene tänzerische Niveau ihrer Paare. Diese Mischung sorgte dafür, dass beide Mannschaften auch in diesem Jahr Sensationelles abgeliefert haben. Rüdiger Knaack hat seine neue Standard-Choreografie "Immortality" (Unsterblichkeit) genannt und sich damit auch ein bisschen selbst unsterblich gemacht. Zu den Filmmusiken von Hans Zimmer ist es Knaack gelungen, neue innovative Weg im Standardtanzen zu gehen. Weg von der Popmusik hin zu einer phantasievollen geschlossenen und eleganten Choreografie in der alle Tänze auf höchstem Niveau gezeigt werden. "Ich war mir nicht sicher, ob das ankommt", meinte der Braunschweiger Coach anschließend. "Aber jetzt bin ich glücklich über die große Begeisterung für unsere neue Arbeit." Hartes Stück Arbeit Sein Kollege Roberto Albanese sieht es ähnlich. "Man weiß nie, was am Ende rauskommt. Wir haben die anspruchsvollste Choreografie getanzt, die wir je hatten. Heute sind wir für unsere Arbeit belohnt worden", sagte ein glücklicher Coach nach dem souveränen Sieg mit der neuen Choreografie "Blast". Platz zwei bei den Lateinformationen belegte die Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf, die damit zusammen mit den Bremern bei der Weltmeisterschaft am 3. Dezember in Litauen antreten wird. Platz drei ging schließlich an das TSZ Velbert.
Es war am Ende ein hartes Stück Arbeit für die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club auf dem Weg zum fünften Meistertitel in Folge. 40 Bilder und 20 Tanzwechsel bei hohem Tempo müssen erst einmal fehlerfrei aufs Parkett gebracht werden. Und so hieß es für die Bremer Tänzer und Tänzerinnen zunächst einmal: Sicherheit bekommen. In der Vorrunde gelang dies schon beachtlich, aber wie Roberto Albanese betonte: "Bei jedem Durchgang ist immer noch mehr drin." In der Zwischenrunde tanzte der Bremer Titelverteidiger fast schon ein wenig zu verhalten, um dann im Finale aber förmlich zu explodieren. Seine Mannschaft tanzte einen sensationellen Durchgang. Technisch brillant, mit viel Emotionen, mit ungeheurer Eleganz - aber auch mit exakten Linien. Keine andere Formation tanzt so eng, so geschlossen wie der Grün-Gold-Club.
"Es ist immer geil, ein Finale zu tanzen. Das kann man gar nicht beschrieben. Wir waren hoch konzentriert und haben alles aus uns herausgeholt", sagt Tänzer Thomas Postera. Roberto Albanese ließ die Becker-Faust in Richtung Wertungsrichter und Publikum hochschnellen - wohlwissend, dass seine Formation spätestens jetzt ihr Meisterstück abgeliefert hat. Die Chancen, sich in drei Wochen in Litauen den Weltmeistertitel zurückzuholen, sind seit Samstagabend kräftig gestiegen.
Es gab aber nicht nur Jubelstimmung. Enttäuscht waren die Tänzer und Tänzerinnen des B-Teams des Grün-Gold-Club. "Das wird dauern, bis wir das verdaut haben", glaubt Co-Trainer Angelo Adler. Die Lateinformation hatte die Vorjahres-Choreografie "Genesis" vom A-Team geerbt, und Trainerin Uta Albanese war es gelungen, ihre junge Mannschaft zur Höchstleistung zu bringen. Die 7000 Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen, als sie sahen, wie selbstbewusst und tänzerisch erstklassig die Lateinformation bei dieser Meisterschaft tanzte. Der Plan, nach der durchwachsenen Vorjahressaison zurück ins Finale der besten vier deutschen Lateinformationen vorstoßen zu können, schien aufzugehen. Doch die Wertungsrichter entschieden mit einer knappen 5:4-Mehrheit zu Gunsten der Lateinformation aus Neuss. Das B-Team wurde nur Fünfter. Diese Entscheidung hat zwar für eine Menge Unmut bei Aktiven und Zuschauern gesorgt - aber auch den Kampfgeist der Trainerin angestachelt. "Wir werden jetzt in der Bundesliga wieder angreifen", so Uta Albanese.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 21 Datum: 14.11.2011

WORT ZUM MONTAG
Kategorie A und B <##3>VON RUTH GERBRACHT
 
Man nehme eine Choreografie, mit der bereits eine Lateinformation deutscher Meister, Europameister, WM-Dritter und Bundesliga-Sieger geworden ist, und überlässt sie einer anderen Mannschaft mit ähnlich gut ausgebildeten Tänzern. Die startet damit ein Jahr später bei der deutschen Meisterschaft, beeindruckt mit drei hervorragend getanzten Durchgängen - und verpasst das Finale.
Geht nicht? Gibt's nicht. Am Sonnabend haben die neun Wertungsrichter gezeigt, was geht. Sie haben sich für eine solide Darbietung der Konkurrenz entschieden und gegen die Glanzvorstellung des B-Teams vom Grün-Gold-Club. Warum sie so gewertet haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Was in der letzten Saison noch neun Einsen wert war, war 2011 nicht einmal den Einzug ins Finale wert. Klingt komisch, ist aber so.
7000 Besucher in der ÖVB-Arena waren begeistert, als das Bremer B-Team im Finale einen Durchgang der Extraklasse getanzt hat. Damit schien alles klar. Nicht nur das A-Team tanzt im Finale. Auch die B-Mannschaft ist dabei. Muss dabei sein. Doch weit gefehlt. Wer A sagt, muss noch lange nicht B sagen, mögen sich die Wertungsrichter gedacht haben. Zu Unrecht bei dieser deutschen Meisterschaft.
Aber mit A und B ist das so eine Sache. B kommt hinter A. Die B-Lösung ist immer die schlechtere Antwort. Dabei muss sie aber nicht zwangsweise so viel schlechter sein. Oder anders ausgedrückt: Sie kann auch nur ein bisschen weniger gut sein als A - so wie am Sonnabend bei den Formationen. Das B-Team tanzt zwar nicht ganz so gut wie der deutsche Meister, aber immerhin so gut, dass andere A-Formationen sich dieses Niveau wünschen würden.
Aber es scheint das Schicksal einer zweiten Vereinsmannschaft im Tanzsport, dass sich die Wertungsrichter mit Bestnoten bei ihnen schwertun. Zur Entschuldigung muss allerdings festgehalten werden, dass gerade die Bremer B-Formation diese Erfahrung erst in diesem Jahr erlebt. Zwischen 2004 und 2009 schaffte es die Mannschaft immer ins Finale - dreimal so gar als Dritter aufs Treppchen. Das beste B-Team aller Zeiten war geboren.
Im vergangenen Jahr dann der Umbruch. Nach einer wenig zufriedenstellenden Leistung reichte es - zu Recht - nicht für ganz vorne. Damit war die Vorherrschaft des Bremer Grün-Gold-Club bei den Lateinformationen gebrochen. Endlich, mögen einige hinter vorgehaltener Hand sagen. Zu Unrecht in diesem Jahr: Die Bremer Formation hat sich in der deutschen Spitze zurückgemeldet. Doch einmal ausgerutscht, lassen sich Wertungsrichter anscheinend nur schwer von einem Comeback überzeugen. Es bleibt abzuwarten, ob in der kommenden Bundesligasaison ihre Kollegen weniger in Kategorie A und B denken, sondern den Mut besitzen, allein die Tanzschritte zu verfolgen und zu bewerten.
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DM auf NDR Drucken
Geschrieben von Malte Domsky   
Sonntag, 13. November 2011
Wer sich die Sendung auf NDR noch ansehen möchte kann dieses unter folgendem Link tun:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/videos/sportclub2921.html
 
Ein dickes Lob für unser B-Team! Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Sonntag, 13. November 2011
2011-11-12_bremem_b600Unser B-Team hat mit seiner Leistung am gestrigen Abend gezeigt, daß es durchaus mit den Spitzenteams konkurrieren kann. Die tolle Leistung der Mannschaft wurde zwar nicht so gewürdigt, aber der fünfte Platz ist weniger weit von der Endrunde entfernt, als das Ergebnis aussagt. Sie wird sicher in der kommenden Bundesliga-Saison weiter angreifen und damit den Grundstein für die Rückkehr ins Finale 2012 legen. Erster Versuch: am 14./15. Januar 2012 in Bremen!
Also, nicht nur Gratulation für das A-Team sondern ebenso für unser "bestes B-Team aller Zeiten"!
 
Alle Einsen gehen an Bremen Drucken
Geschrieben von Malte Domsky   
Sonntag, 13. November 2011
Alle Einsen gehen an BremenEin hochspannendes Finale lieferten sich die Lateinformationen in Bremen. Das A-Team des Grün-Gold-Club Bremen siegte mit seinem Thema "Blast" und sicherte sich alle Einsen in der Wertung. "Like a Rose" - so das Thema der FG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß wurde zweiter vor dem TSZ Velbert ("Lionel Richie"). Das Finale wurde komplettiert von der TSG Quirinus Neuss mit "I am yours". Das fachkundige und begeisterte Publikum klatschte die Teams nach vorn und trug zu einer fantastischen Stimmung dieser Meisterschaft bei.

1. Grün-Gold-Club Bremen A 1 1 1 1 1 1 1 1 1
2. FG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A 3 2 2 2 2 3 2 3 2
3. TSZ Velbert A 2 3 3 3 3 2 3 2 3
4. TSG Quirinus Neuss A 4 4 4 4 4 4 4 4 4
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5. Grün-Gold-Club Bremen B
6./7. TSG Bremerhaven A
6./7. TSC Brühl im BTV 1879 A
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8. TTH Dorsten

Endergebnis Standardformationen:

1. Braunschweiger TSC A 1 1 1 1 1 1 1 1 1
2. 1. TC Ludwigsburg A 2 2 2 2 2 2 2 2 2
3. OTK Schwarz-Weiß Berlin A 3 3 4 4 3 3 3 3 4
4. TSC Schwarz-Gold Göttingen 4 4 3 3 4 4 4 4 3
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5. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg A
6. Blau-Weiß Berlin A
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7. Step by Step Oberhausen A
8. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg B

Quelle: DTV
 
Danke an alle Helfer Drucken
Geschrieben von Malte Domsky   
Sonntag, 13. November 2011
Dem A-Team herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Meistertitel.

Allen Helfern, die mir Heute geholfen haben, diese Meisterschaft zu Organisieren, meinen herzlichsten Dank dafür. Jeder Einzelne von Euch hat zu dem Erfolg und der Tollen Meisterschaft beigetragen. Ich konnte auf der richtig tollen Aftershow Party bis eben nicht jedem Danke sagen, aber fühlt Euch alle gedrückt :)
Malte
 
WM 10 Tänze Drucken
Geschrieben von Matthias Berger   
Samstag, 12. November 2011
Während in der Stadthalle die DM der Formationen läuft, vertraten Anton Skuratov und Alona Uehlin den Verein in Shanghai bei der WDSF Weltmeisterschaft über 10 Tänze. Im Feld von 34 Paaren belegten sie den 9. Platz.
 
Deutsche Meisterschaft HGr S Standard Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Samstag, 5. November 2011
2011_11_05_skuratov-uehlin_02Anton Skuratov/Alena Uehlin konnten ihren dritten Platz vom vergangenen Jahr nicht wiederholen und wurden Vierte. Sie tauschten dabei den Platz mit Lusin/Busheeva. Insgesamt waren 74 Paare am Start. Deutsche Meister wurden wieder Ferrugia/Köhler vor Segatori/Sudol.

49. Benjamin Schulze/Sandra Rebentrost
63.-65. Dennis Ciomber/Franziska Wetjen
 

Foto: V. Hey
 
Ergebnisse GGC-Paare bei den Freimarktsturnieren Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Mittwoch, 2. November 2011
Bei den Freimarktsturnieren im TTC Gold und Silber Bremen gab es für GGC-Paare folgende Finalplätze bzw. Aufstiege:

Hgr. D-Latein (11 Paare)
5. Fabian Bunger / Claudia Czieluch             Aufstieg nach C-Latein
 
Hgr. C-Latein (11 Paare)
2. Tjark Stahl / Madeleine Connah
5. Simon Büsing / Denise Kromer
 
Hgr. B-Latein (4 Paare)
1. Hanno Fellmann / Ximena Rivera             Aufstieg nach A-Latein
3. Dennis Heide / Jasmin Mentges
 
Sen. III A (7 Paare)
2. Gerald Futh / Christel Preuß
 
Sen. III S (10 Paare)
1. Walter Stubben / Luise Stubben
6. Wojtek Polus / Bozenna Polus

 
Bericht im W-K zur Pressekonferenz Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Mittwoch, 2. November 2011
Auf der Suche nach dem idealen Team
Nach der Generalprobe hat Roberto Albanese seine Lateinformation für die deutsche Meisterschaft umgebaut - Mit Erfolg

 
Zum achten Mal in seiner Vereinsgeschichte richtet der Grün-Gold-Club Bremen am 12. November in der ÖVB-Arena die deutschen Formationsmeisterschaften Standard und Latein aus. Roberto Albanese, Trainer der Grün-Gold-Formation, setzt mit seiner neuen Choreografie "Blast" alles dran, den Titel erfolgreich zu verteidigen.
Von RUTH GERBRACHT Bremen. Roberto Albanese wünscht sich nichts Sehnlicheres als ein "hochspannendes Finale", betont aber auch gleichzeitig, dass er mit seiner neuen "innovativen Choreografie und Musik neue Akzente gesetzt hat, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen." Die Konkurrenz, in diesem Fall die Trainer des TSZ Velbert, Marcus Schonyi und Astrid Kallrath, wissen nur zu genau, dass die Chancen, die Bremer Lateinformation vor heimischem Publikum zu besiegen, ein schwieriges Unterfangen ist. Zumal die Velberter am Ende der vergangenen Bundesligasaison sogar den fast schon angestammten zweiten Platz in der deutschen Lateinformations-Rangliste an die Mannschaft aus Aachen abgeben musste. "Dennoch hoffen wir, dass wir wieder ein Stückchen weiter an Bremen rankommen", sagt Astrid Kallrath, und "dass sich unser Herankratzen dann irgendwann auch mal auszahlt."
Wann die Velberter Lateinformation dem Grün-Gold-Club den Meistertitel denn wegschnappen könnte, mochte die Trainerin nicht voraussagen, aber zumindest wolle man alles geben, damit es bald mal klappt. Und so versprach Astrid Kallrath ihrem Bremer Kollegen seinem Wunsch nach einem spannenden Finale bei den Meisterschaften am 12. November in der ÖVB-Arena auf jeden Fall nachzukommen. Ebenso wie der Grün-Gold-Club setzt auch die Velberter Lateinformation auf eine neue Choreografie. In dieser Saison soll "Lionel Ritchie" dem Team aus Nordrhein-Westfalen auch den Weg zur Weltmeisterschaft im Dezember ebnen. Da die Mannschaft von Roberto Albanese bereits durch ihren Bundesliga-Sieg für die WM am 2. Dezember in Litauen qualifiziert ist, wird die zweite deutsche Mannschaft noch gesucht. Sollte Bremen mit "Blast" wieder Meister werden, dann fährt der zweite der Titelkämpfe nach Litauen. "Das ist natürlich unser großes Ziel", erklärt die Velberter Trainerin.
Auch für Bremens Trainer Albanese ist ein Sieg bei der Weltmeisterschaft nach den deutschen Meisterschaften das ganz große Ziel. Allerdings ist sich der Coach auch im Klaren, dass die deutschen Titelkämpfe kein Selbstgänger sein werden. "Wir dürfen niemals die Konkurrenz unterschätzen und glauben, dass ein Sieg bei der DM reine Routine ist." Von Routine ist man in den Tagen nach der Generalprobe in der Bremer Unihalle (wir berichteten ausführlich) jedoch weit entfernt. Der Bremer Coach hat die Fehler bei der Generalprobe zum Anlass genommen, seine Mannschaft fast komplett umzubauen und einige neue Paare zusammengesetzt. Mit Erfolg: Beim Showauftritt am vergangenen Wochenende in Magdeburg hat die Bremer Lateinformation eine beeindruckende fehlerlose Leistung abgeliefert.
Doch nicht nur an der Spitze dürfte es bei den deutschen Meisterschaften interessant werden. Neben dem A-Team des Grün-Gold-Clubs starten mit der TSG Bremerhaven und dem B-Team des Grün-Gold-Clubs noch zwei Bremer Mannschaften bei den Titelkämpfen. Uta Albanese, Trainerin des B-Teams, setzt mit ihrer Mannschaft alles daran, besser abzuschneiden als im vergangenen Jahr. Da sprang nur ein sechster Platz heraus. "Meine Tänzer haben eine Menge dazugelernt und viel Erfahrung gesammelt", betont die Trainerin. Ihre Mannschaft hat die Choreografie "Genesis" vom A-Team übernommen. Das könnte möglicherweise eine Basis für eine erfolgreiche Saison werden. Hatte das Team schon bei der Generalprobe eine ansprechende Leistung gezeigt, ist sich Uta Albanese sicher, am 12. November noch besser tanzen zu können.
Die junge Mannschaft wird in dieser Saison von zwei Tänzerinnen aus dem A-Team unterstützt. Katja Bortin, die in der vergangenen Saison bei Roberto Albanese tanzte, muss aus beruflichen Gründen kürzertreten und hat darauf verzichtet, mit dem A-Team eine aufwändige neue Choreografie einzustudieren. Der Trainingsumfang des B-Teams ist zwar nicht geringer, doch da Katja Bortin "Genesis" schon getanzt hat, darf sie die ein oder andere Trainingseinheit ausfallen lassen. Rückkehrerin Nadine Rettweiler versucht ebenfalls, ihre ganze Routine und Erfahrung mit einzubringen, um dem jungen Team viel Stabilität zu geben. "Die beiden sind eine große Hilfe für die Mannschaft", erklärt Uta Albanese, die ebenso wie die anderen Trainer der Meisterschaft gespannt entgegensieht.
Jens Steinmann, Vorsitzender des Bremer Grün-Gold-Clubs, gehört schon jetzt zu den Gewinnern. Die Kartennachfrage ist so groß, dass es mit 3500 verkauften Karten einen Rekord für die Nachmittagsveranstaltung zu verkünden gibt. Am Abend läuft es in Richtung volle Halle. 7500 Plätze sind zu vergeben, 6000 sind bereits besetzt. Wer sich die Meisterschaften am 12. November nicht entgehen lassen will, muss sich ranhalten.
www.Ein Video mit Trainer Roberto Albanese gibt es unter weser-kurier.de/sport

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Seite: 23 Datum: 02.11.2011
 
Kartenvorverkauf Formationswochenende 14. + 15.01.2012 gestartet Drucken
Geschrieben von Lars Kück   
Dienstag, 1. November 2011
Ab sofort hat der Kartenvorverkauf für unser Formationswochenende am 14. und 15.01.2012 begonnen. Die Karten können wieder über Nordwest Ticket und Eventim geordert werden.
 
Pressekonferenz Drucken
Geschrieben von Ursula Jarré   
Dienstag, 1. November 2011
Die heutige Pressekonferenz anläßlich der Deutschen Meisterschaft der Formationen in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen war sehr gut besucht. Vertreter der schreibenden Zunft und auch von Rundfunk und Fernsehen waren zahlreich erschienen, um sich von Roberto und Uta Albanese, Jens Steinmann und den Gästen aus Velbert, Astrid Kallrath und Markus Sónyi, über den Stand ihrer Formationen und die Deutsche Meisterschaft informieren zu lassen. 

Neben den Vertretern aus den Vereinen war auch Hauptsponsor Dieter Burdenski von Burdenski Events gekommen, ebenso wie Repräsentanten der ÖVB-Arena, dem Austragungsort der Meisterschaft. 

Interessant ist in diesem Jahr die Zusammensetzung der Lateinsektion: nur zwei Landesverbände sind hier vertreten, Bremen mit drei und Nordrhein-Westfalen mit fünf Formationen. Sicher eine Kuriosität, die sich aber nach dieser Saison auch schnell wieder ändern kann. 

Im Standardsektor war dem Braunschweiger TSC nicht zu entlocken, mit welcher Choreographie die Mannschaft antreten wird. Man versprach eine Überraschung. Hier spielt zweifellos die Konkurrenzsituation mit dem 1. TC Ludwigsburg eine große Rolle. 

Roberto Albanese berichtete, daß er nach der Generalprobe die Mannschaft auf vier Positionen umgestellt hat und daß noch nicht feststeht, welche acht Paare schlußendlich am 12. November 2011 tanzen werden. 

Für das B-Team konnte Uta stolz berichten, daß die Mannschaft sich nach der schwierigen letzten Saison gut gefangen hat und ein wirkliches Team geworden ist mit guten Aussichten für eine erfolgreiche neue Saison 2011/2012.

 Mit sichtlicher Befriedigung stellte Jens Steinmann fest, daß sowohl am Nachmittag (bis jetzt ca. 3.500 Plätze besetzt) als auch am Abend (bis jetzt ca. 6.000 Plätze besetzt) für die Mannschaften eine tolle Kulisse geboten wird – mit einem anerkannt fairen Bremer Publikum!