| Neues Formations-Programm |
| Geschrieben von Christopher Voigt | |
| Freitag, 26. Februar 2010 | |
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GGCAthletics – Formationen kriegen neues Trainingsprogramm
Karla und Uta über das neue Formations-Programm im GGC. GGCAthletics – sind unsere Formationen einfach zu dick, oder warum ein neues Trainingsprogramm? Uta: Nein quatsch, es geht um ein umfassendes Trainingskonzept, was nichts damit zu tun hat, dass meine Tänzer zu dick sind. Viel mehr haben wir in den letzten Jahren einige Defizite feststellen müssen. Defizite? Unser A-Team ist doch Weltmeister… Uta: Jaja, aber auch im A-Team ist ja nicht immer alles so einfach wie es scheint. Es geht uns jedoch vor allem um eine bessere Struktur in den Körpern; hauptsächlich in den Nachwuchsmannschaften. Also eine Art frühere Vorbereitung auf das A- und B-Team? Uta: Ja, genau. Damit wir in den Leistungsmannschaften besser auf die Stärken der einzelnen Tänzer eingehen können, müssen die Körper von vornherein schon besser ausgebildet sein. Denn der Anspruch in einer Mannschaft, die sich in der 1. Bundesliga beweisen möchte, ist dann doch bei weitem höher als in den unteren Ligen. Aha, aber worum geht es denn nun genau? Müssen wir jetzt noch zusätzlich Joggen und regelmäßig ins Fitnessstudio gehen? Uta: Nein, ich glaube einfach ins Fitnessstudio zu gehen, also wahllos Muskeln aufzubauen, wäre der falsche Weg und ist fürs Tanzen nicht sehr hilfreich. Vielmehr bekommen die einzelnen Teams und unsere Einzelpaare ein spezielles Ausdauerprogramm, das richtige Beweglichkeitstraining und vernünftige Kraftübungen. Okay, aber wann wird bei dem Aufwand noch „Tanzen“ trainiert? Uta: Das Ganze ist derart komprimiert und ausgesucht, dass jedes einzelne Programm nicht länger als eine halbe Stunde dauert und auch im Wechsel stattfindet. Als Beispiel: Nie Ausdauer und Krafttraining am gleichen Tag! Also immer nur ein Element pro Trainingstag. Müssen wir deswegen im B-Team öfter als dreimal die Woche trainieren?
Uta: Nein, nein GGCAthletics wird in das normale Trainingspensum integriert. Findet zum Beispiel am Anfang eines jeden Formationstrainings statt. A- bis G-Team und auch die Einzelpaare haben spezielle Trainingsprogramme bekommen. Außerdem wissen wir, dass wir am Ende sogar dadurch Trainingszeit einsparen können, da die Körper durch dieses Programm eine höhere Leistungsfähigkeit entwickeln und viele tänzerische Informationen besser und schneller umgesetzt werden können. Na, das wollen wir doch hoffen! Woher kommt die Idee? Uta: Die Überlegungen haben wir schon seit längerem, da wir uns schon immer gefragt haben, wie man sich neben dem Tanzsport weiterentwickeln und trainieren kann. In jeder anderen Sportart ist es üblich, seine Schwächen in anderen Trainingsformen auszugleichen. Muskelaufbau, Joggen, etc. Kein Fußballer spielt NUR Fußball! Stimmt und meistens stehen wir Tänzer immer nur im Trainingssaal und tanzen. Wer hat den Trainingsplan erstellt? Uta: Zusammen mit unserem Physiotherapeuten Heiner Wolken und dem Tanz-Fitnesscoach Sandro Hoffmann haben wir uns an mehreren Tagen für jede Formation einen Trainingsplan überlegt. Das Programm läuft bereits sehr erfolgreich. Na, dann ein hoch auf den anfänglichen Muskelkater und viel Erfolg!
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