Titel erfolgreich verteidigt – Bericht Radio Bremen online

Grün-Gold-Club Bremen zum 13. Mal Deutscher Meister

Souverän gewannen die Bremer bei den Latein-Formationen vor Bochum-Velbert. Neuling Bremerhaven wurde Vierter. Bei den Standard-Formationen gewann überraschend Ludwigsburg, Braunschweig wurde nur Dritter.

Der Konkurrenzkampf bei den Tänzerinnen und Tänzern des Latein-Seriensiegers Grün-Gold-Club Bremen ist groß. Nach der Abmeldung des B-Teams rechneten sich 14 Paare Hoffnungen auf die DM-Teilnahme aus – acht durften nur teilnehmen. Entsprechend hoch waren die Erwartungshaltungen von Trainer Roberto Albanese. Diese wurden an diesem Abend einmal mehr erfüllt. Eine exzellente Dynamik aus der Körpermitte, auf den Punkt synchron und Bewegungen, die auf jede Klangfarbe abgestimmt waren – so gewann der Grün-Gold-Club Bremen zum elften Mal den nationalen Meistertitel.

Bei der Choreografie „Noises, Voices and Melodies 3.1“ überließ Albanese nichts dem Zufall. Die mittlerweile bekannte Kür frischte er auf und war bei den Songs sogar als Beat-Boxer herauszuhören. „Man kann nie genug Titel haben, aber man erreicht sie immer wieder mit neuen Tänzern. Das macht das Ganze besonders.“

Finalisten Latein-Formationen

PlatzierungTeamProgrammPunkte
1Grün-Gold-Club Bremen A„Noises, Voices and Melodies 3.1“34,08
2FG Bochum-Velbert A„One World“32,69
3Blau-Weiss Buchholz A„The Team“31,46
4TSG Bremerhaven A„Matrix“30,33
Nach Zwischenrunde ausgeschieden:
TSG Backnang 1846 Tanzsport A„Las Vegas“
1. TC Ludwigsburg A„Rood“
Nach Vorrunde ausgeschieden:
FG TSC Metropol Hofheim / TC Blau-Orange Wiesbaden / TSC Rot-Weiß Rüsselsheim A„Here and now“
TSC Walsrode„Hot Stuff“

Der Neuling von der TSG Bremerhaven A belegte mit einem jungen Team im Finale Platz vier. Ein hervorragendes Ergebnis für das junge Team um die Trainer Dirk Buchmann und Oliver Molthan.

Zwar wurden einige Bewegungen nicht bis zum Ende ausgeführt und enthielten auch nicht die Geschmeidigkeit wie jene der Bremer Konkurrenz. Dennoch überzeugten die Bremerhavener die Wertungsrichter vor allem in puncto Team-Harmonie.

„Seit fünf Jahren betreiben wir Aufbauarbeit in Bremerhaven. Wir sind sehr glücklich, als Neuling hier bei den Deutschen Meisterschaften ins Finale gekommen zu sein“

Dirk Buchmann, Trainer TSG Bremerhaven

Durch die Titelverteidigung der Bremer, die über die Bundesliga bereits für die Weltmeisterschaft am 9. Dezember in Wien qualifiziert waren, darf sich nun auch der Zweitplatzierte aus Bochum-Velbert über den Startplatz bei der WM freuen.

Überraschung bei den Standards

Als Favorit und Titelverteidiger war das A-Team des Braunschweiger TSC in das Finale gegangen. Doch der 18-malige Deutsche Titelträger fand an diesem Abend in dem ewigen Rivalen des TC Ludwigsburg A seinen Meister. Frisch und dynamisch präsentierten die Ludwigsburger ihr überarbeitetes Programm, das Anlehnungen an die Latein-Stile enthielt. Die Süddeutschen gewannen somit verdient vor dem A-Team des TSC Schwarz-Gold d. Göttingen 1846.

Resultat Standard-Formationen

PlatzierungTeamProgrammPunkte
1TC Ludwigsburg A„Kontraste“33,75
2TSC Schwarz-Gold d. Göttingen 1846 A„Post Modern Jukebox“32,67
3Braunschweiger TSC A„Light and Darkness“32,62
4TSC Rot-Gold Casino Nürnberg A„It Takes Two“30,38
Nach Zwischenrunde ausgeschieden:
Tanzclub Bernau A„In Constant Touch“
Club Saltatio Hamburg A„Elvis Presley“
Nach Vorrunde ausgeschieden:
Tanzsportclub Grün-Weiß Braunschweig A„Female Voices“
TSC Schwarz-Gold d. Göttingen 1846 B„The Rockphony“