Bericht W-K zum Auftakt 1. Bundesliga Lateinformationen

Tolles Turnier

Bremer Grün-Gold-Formation lässt beim Bundesliga-Auftakt einmal mehr der Konkurrenz keine Chance

Nervös vor dem Liga-Auftakt? Keine Spur! Die Lateinformation des Bremer Grün-Gold-Club überzeugte mit einer souveränen Leistung und siegte mit allen Einsen vor der Konkurrenz.

Bochum/Bremen. Die Tänzer und Tänzerinnen aus dem Norden dominierten einmal mehr die Bundesliga der Lateinformationen in der Bochumer Rundsporthalle. Beim Saisonauftakt standen allein drei norddeutsche Mannschaften im Finale. Unangefochten an der Spitze tanzt einmal mehr die Formation des Grün-Gold-Club, amtierender Vize-Weltmeister und Deutscher Meister. National kann dem Team auch in der neuen Saison anscheinend keine Mannschaft das Wasser reichen.

Die Bremer gewannen mit einer souveränen Präsentation ihrer Choreografie „Noises, Voices, Melodies“ mit allen Einsen vor der Formationsgemeinschaft Bochum/Velbert, die auch beim Auftritt vor heimischer Kulisse dem Grün-Gold-Club nicht gefährlich werden konnte. Die Mannschaft von Trainerin Astrid Kallrath musste trotz einer beeindruckenden Kampfansage im Vorfeld sogar überraschend eine zwei an den Drittplatzierten, die Formation des TSV Buchholz, abgeben. „Die neuen im Team haben dem Druck, sofort Bestleistung zu zeigen, großartig standgehalten“, sagt Jens Steinmann, Vorsitzender des Clubs.

Das konnte Trainerin Uta Albanese nur bestätigen. Allerdings war ihr schon vor dem Wettkampf klar, dass es ihrer Formation an Nervenstärke nicht mangeln sollte – trotz des Erwartungsdrucks, in der Halle des schärfsten Konkurrenten Top-Leistung abliefern zu müssen. „Es war ein toller Tag“, erklärte die Trainerin begeistert. Von der Vorrunde bis zum Finale sei alles rund und nach Plan gelaufen, und auch die Wertungsrichter hatten anschließend Uta Albanese gegenüber der Mannschaft eine von Beginn an glänzende Leistung bescheinigt. Damit haben die Bremer Tänzer und Tänzerinnen unter der Leitung ihrer Trainerin in Bochum die Liga so begonnen, wie sie sich das vorgenommen hatten. Keine Eins abgeben, war das Motto – und das ist dem Team eindrucksvoll gelungen. Zudem haben sie mit dem Sieg bewiesen, dass auch die Nachrücker im Team an tänzerischer Qualität nichts vermissen lassen. Zumal auch die Choreografie „Noises, Voices, Melodies“, die letztmals in der Saison von den Bremern getanzt wird, mit außergewöhnlichen Elementen erneut begeistert hat.

Natürlich sei noch nicht alles perfekt gelaufen. „Es gibt schon noch ein paar Kleinigkeiten, an denen wir die nächsten 14 Tage arbeiten werden“, sagte Uta Albanese. Dabei hat die Bremer Lateinformation schon jetzt so beeindruckend getanzt, dass die möglichen Hoffnungen der Konkurrenz, mit neuen Leuten im Team sei Bremen zu besiegen, einmal mehr nicht in Erfüllung gingen. Oder wie es der Vorsitzende des Grün-Gold-Club, Jens Steinmann, ausdrückte: „Wenn das Team keine Fehler macht, haben die anderen keine Chance.“ Vor allem aber geht die Formation nach dem gelungenen Auftakt mit großem Selbstbewusstsein ins nächste Ligaturnier.

Auf Rang vier kam schließlich die dritte Mannschaft aus dem Norden, die TSG Bremerhaven. Der Aufsteiger konnte seine Platzierung bei den deutschen Meisterschaften ebenso bestätigen wie die ersten Drei. Hoch motiviert gelang es der Mannschaft, sich im Finale noch einmal zu steigern, sodass der Abstand zum fünften eine klare Sache war.

(Ruth Gerbracht)