Portrait Dmytrii Forostianov

Dmytrii Forostianov, von allen kurz Dima genannt, begann seine Tanzkarriere früh: "Ich habe mit fünf Jahren angefangen zu tanzen", erzählt er. Den Einstieg verdankt er seiner Familie: "Meine Mutter hat mich zum Tanzen gebracht". Gleichzeitig war er sportlich vielseitig aktiv: "Ich habe nebenbei auch Karate gemacht."

Auf seinem Weg waren vor allem seine Trainerinnen und Partnerinnen entscheidend. "Meine Trainer und meine Partnerinnen haben mich am meisten geprägt", erklärt Dima. Besonders wichtig sei dabei die Verbindung zu den Menschen auf und neben der Tanzfläche: "Es ist wichtig, mit den Leuten die passende Connection zu finden, damit es klappt."

Inspiration findet er vor allem im Moment selbst: "Mich inspiriert die Musik, das Publikum und meine Partnerin Helene." Tänzerisch fühlt er sich in allen Disziplinen wohl, sein Fokus liegt jedoch klar auf Standard- und Lateintänzen. "Meine Lieblingstänze sind Tango und Slowfox." Als Vorbilder nennt er: "Mein Vorbild ist Mirko Gozzoli."

Schulisch ist Dima derzeit in Berlin aktiv: "Ich habe mein ukrainisches Abitur in der Tasche und mache jetzt eine schulische Ausbildung zum Sportkaufmann." Sportlich hat er klare Ziele: "Ich möchte mehrfach Weltmeister werden." Privat verfolgt er ebenfalls konkrete Pläne: "Ich möchte meinen Führerschein machen und meine Ausbildung gut abschließen."

Sein bisher größter Erfolg ist der Gewinn des Deutschen Meistertitels über zehn Tänze in der Hauptgruppe 2025. In seiner Karriere tanzte Dima mit mehreren Partnerinnen, u.?a. mit Rita Schumichin (Deutscher Meister Junioren I Standard), Skaiste Svajone Jazilionyte (4× litauischer Vizemeister) und Violetta Levchenko (4× lettische Meisterin, 5. Platz Europameisterschaft).

Portrait Helene Novalee Tilgert

Helene Novalee Tilgert begann ihre Tanzlaufbahn mit sieben Jahren: "2016 habe ich mit dem Tanzen angefangen", erzählt sie. Der Einstieg entstand aus einer anderen Sportart: "Ich war Eiskunstläuferin, und in der Sommerpause habe ich mit Tanzsport angefangen."

Am meisten geprägt hat sie ihre Mutter: "Meine Mama hat mich am meisten geprägt." Auf der Fläche lässt sie sich besonders von ihrem Partner inspirieren: "Mich inspiriert die Musik sehr und mein Partner Dima."

Ihre Lieblingstänze sind Slowfox und Waltz: "Diese Tänze erlauben es mir, meine Persönlichkeit besonders auszudrücken." Als Vorbild nennt sie: "Mein Vorbild ist Natascha Karabey."

Schulisch besucht sie die 11. Klasse eines Gymnasiums und plant: "In zwei Jahren mache ich mein Abitur." Sportlich verfolgt sie ambitionierte Ziele: "Ich möchte Deutsche Meisterin, Weltmeisterin werden und mich für die World Games qualifizieren. Außerdem möchte ich unbedingt nach Blackpool und dort tanzen**." Privat hat sie ähnliche Prioritäten: "Erst mein Abi, dann sehe ich weiter. 2026 möchte ich meinen Führerschein machen."

Ihre bisherigen Erfolge sind beeindruckend: GOC Champion U21 Standard 2025, Bronze WM U21 2025, 3× Deutsche Meisterin Standard (Youth/U21), Bronze DM HGR S Standard 2025, 1. Platz Weltrangliste U21 Standard 2025, sowie Weltmeisterin und Deutsche Meisterin mit der Standardformation des Braunschweiger TSC 2022.
Helene hat zuvor mit Michael Merz (Bayern) und weiteren Partnern getanzt, bevor sie mit Dima die perfekte Partnerschaft gefunden hat: "Ich bin total dankbar, Dima gefunden zu haben, weil wir super zusammen passen."