Roberto Albanese

1994 vollzog sich ein Wandel im A-Team des damaligen TSC Schwarz-Silber Bremen e.V., dessen Nachwirkungen heute nach wie vor spürbar sind.
Der Grund: Roberto Albanese übernimmt das Training. Zuverlässigkeit, Disziplin und Fleiß stehen nun an oberster Stelle. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten – drei Mal in Folge gewinnt das A-Team die Regionalliga und damit den Titel des Norddeutschen Meisters.

Der Aufstieg in die 1. Bundesliga machte ihn zum Toptrainer. Zum ersten Mal in der Geschichte des Formationstanzens gelingt es einer Mannschaft, die nie zuvor in der ersten Bundesliga getanzt hat, auf der nachfolgenden Deutschen Meisterschaft (Jahr 2002) das Finale zu erreichen. Im Folgejahr schon das Wunder – seine Newcomer-Mannschaft bricht mit dem 2. Platz auf der Deutschen Meisterschaft (Braunschweig) in die Phalanx der großen Drei (Bremerhaven, Aachen, Düsseldorf) ein.

Bis heute folgten diverse Deutsche Meistertitel, Europameistertitel und – noch nie dagewesen – sieben Weltmeistertitel in Folge. Mittlerweile sind es 15 WM- und 20 DM-Titel (Stand 2025).

Von Beginn seiner Karriere an kreierte Roberto als Trainer alle Musiken und Choreografien selbst. Der Ehrgeiz niemals eine Kopie zu sein, brachte ihm neben Respekt auch den großen Erfolg.

Durch das intensive, langjährige eigene Training mit den besten Trainern der Welt, gemeinsam mit seiner Partnerin und Ehefrau Uta Albanese (geb. Deharde), sowie durch die Ausbildung zum Trainer-A, verfügt er über umfangreiches Wissen, welches den Paaren im Grün-Gold-Club zum Erfolg verhilft. Er ist Verbandstrainer Latein im DTV und auch Jugendverbandstrainer = Bundestrainer Jugend Latein.

Inzwischen umfasst seine Arbeit als Trainer nicht mehr nur das A-Team des Grün-Gold-Clubs. Er trainiert mittlerweile zahlreiche Mannschaften im In- und Ausland sowie viele Einzelpaare. Sein steter Wille, sich weiterzuentwickeln, hat Roberto zu einem international renommierten Trainer im Einzelbereich gemacht. Sein Ruf zieht Top-Paare aus aller Welt nach Bremen. Gemeinsam mit Uta Albanese hat er den Grün-Gold-Club Bremen zu einer der besten Nachwuchsschmieden im Lateinbereich gemacht, die mittlerweile zahlreiche Deutsche, Welt- und Europameister hervorgebracht hat